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Mittelstand: Digitalisierung begreifen durch Kooperation mit Startups

Alles, was wir bei KMU Digital machen, ist einer Leitlinie unterworfen: Wir helfen kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei, die Digitalisierung selbständig umzusetzen.

Aus diesem Grund organisieren wir Vorträge, vernetzen Unternehmer und gestalten Initiativen wie die Startup Datenbank für das Ruhrgebiet (http://startupsruhr.de) mit. Unser neuestes Projekt ist in Zusammenarbeit mit dem Coworking Space Betreiber Work Inn aus Dortmund entstanden.

Mittelstand und Startups vernetzen

Was wir vorhaben, gibt es in dieser Form noch nicht. Nicht im Ruhrgebiet, nicht in NRW und auch Bundesweit konnte ich keine derartige Initiative entdecken.

Wir bieten B2B-Startups ein Accelerator-Programm, mit dem wir nicht nur die Entwicklung eben dieser Startups maßgeblich vorantreiben, sondern gleichzeitig auch Mittelständlern einen Lerneffekt durch Kooperationen ermöglichen. So pushen wir nicht nur das Wachstum junger innovativer Unternehmen, sondern helfen dabei, den zentralen Kern unserer Wirtschaft, den Mittelstand, digitaler zu machen.

Im Vordergrund steht dabei die drei monatige Zusammenarbeit im Rahmen unseres Accelerators “Work Digital”. Diese drei Monate dienen dazu, zu lernen, wie Startups arbeiten. Wie entwickelt ein Startups seine Produkte? Wie funktioniert die agile und moderne Arbeitsweise? Welche Instrumente setzen Startups im kreativen Prozess ein? Wie funktioniert digitaler Vertrieb? Was ist digitales Marketing?

Diese und viele andere Fragen beantworten sich in Gesprächen mit den teilnehmenden Startups. Außerdem bieten wir diverse Veranstaltungen und Workshops, die nicht nur von Startups besucht, sondern auch von den teilnehmenden Mittelständlern genutzt werden können.

Durch diese Phase gegenseitigen Kennenlernens und erster intensiver Zusammenarbeit, entstehen belastbare Beziehungen, die auch über den Accelerator hinaus wirken. Am Ende profitieren beide Seiten. Die Startups von wertvollen Kontakten zu erfolgreichen Mittelständlern. Die Mittelständler von tiefgehenden Beziehungen zu innovativen Unternehmen und dem damit verbundenen Lerneffekt.

Das ist aus unserer Sicht der richtige Weg, Digitalisierung im Mittelstand zu einem Erfolgskonzept werden zu lassen!

Work Digital Kick-Off am 29.06.

Der Accelerator startet im Juli und hat eine Laufzeit von drei Monaten. Den Auftakt gestalten wir als Kick-Off Event mit mindestens drei Pitches interessanter Startups sowie zwei Vorträgen zu den Themen “Blockchain” und “Big Data”.

Am 29.06. ab 18.00 Uhr treffen sich Vertreter mittelständischer Unternehmen und Verbände mit Startups im Coworking Space Work Inn am Campus in Dortmund. Damit wir unsere Ziele erreichen und direkt gut einsteigen können, ist der Teilnehmerkreis auf 30 Personen begrenzt. Dabei wählen wir die Teilnehmer aktiv aus und erreichen so eine interessante Mischung aus Entscheidern, Kreativen, Netzwerkern und Startups.

Wer als Mittelständler oder Verbandsvertreter gerne dabei sein möchte, sollte sich einfach bei mir melden (Dennis Arntjen, d.arntjen@kmu-digital.net). Wir freuen uns über jeden Interessenten. Und sollte doch kein Platz mehr sein, finden wir eine andere Gelegenheit, über den Accelerator zu sprechen und uns auszutauschen. Versprochen!

Wer ist dabei?

Unsere beiden Vorträge werden von überzeugten Startup-Gründern gehalten:

  1. Matteo Cagnazzo und Chriz Wojzechowski zum Thema “Blockchain”
    In diesem Vortrag geht es darum, was die Blockchain eigentlich ist und warum diese nicht nur für Kryptowährungen wie Bitcoin eine geeignete Technologie ist. Ein wichtiges Zukunftsthema auch für mittelständische Unternehmen.
  2. Florian Kruse von Point8 zum Thema “Big Data”
    Sicherlich einer der meistgehypten Begriffe der letzten 18 Monate: “Big Data”. Warum dieses Thema aber dennoch kein Hype ist, sondern ganz besonders im produzierenden Mittelstand heute und in Zukunft einen hohen Stellenwert einnehmen muss, dass erklärt und Florian in seinem Vortrag.

Neben den beiden Vorträgen wird es außerdem Pitches der folgenden Startups geben:

  1. Point8 – Because data matters
  2. Xignsys – Die 4. Generation der Datensicherheit

Weitere Startups kommen noch hinzu, so dass wir wahrscheinlich 4-5 Pitches sehen werden.

Work Digital – Startup Accelerator in Dortmund

Work Digital. Startups pushen. Mittelstand digitalisieren

Die Idee eines Accelerator Programms mit dem nicht nur Startups aus dem Ruhrgebiet und dem Rest von NRW gepusht werden, sondern von dem auch mittelständische Unternehmen stark profitieren, habe ich schon seit längerem mit mir herumgetragen. Das diese Idee irgendwann einmal konkret zur Umsetzung kommt, habe ich immer davon abhängig gemacht ob ich die geeigneten Partner für dieses Vorhaben finden kann.

Mit Dörte und Tim Schabsky vom Coworking Space Work Inn hat sich der ideale Partner für unseren “Mittelstandsaccelerator” gefunden. Nicht nur das Tim und Dörte mit den verschiedenen Standorten ihrer Coworking Spaces die Arbeitsplätze und weitere Räumlichkeiten beisteuern. Sie sind auch genau die richtigen Partner auf der persönlichen Ebene. Gemeinsam haben wir ein erstes Konzept für den Start entwickelt, mit dem ich persönlich sehr glücklich bin.

Wir glauben, dass unsere beiden Zielgruppen Startups und Mittelstand mit der Teilnahme am Accelerator “Work Digital” viele Ziele erreichen können, die sie alleine und ohne die Teilnahme nicht erreichen würden:

[ts_row] [ts_one_half] Ziele für Startups[/ts_one_half] [ts_one_half] Ziele für Mittelständler[/ts_one_half] [/ts_row]

[ts_row] [ts_one_half] – Vertrieb strukturieren [/ts_one_half] [ts_one_half] – Lernen wie der Kontakt mit Startups funktioniert [/ts_one_half] [/ts_row]
[ts_row] [ts_one_half] – Markeintritt beschleunigen und stabilisieren [/ts_one_half] [ts_one_half] – In einem geschützten Raum Dinge ausprobieren [/ts_one_half] [/ts_row]
[ts_row] [ts_one_half] – Strukturen schaffen [/ts_one_half] [ts_one_half] – Mitarbeitern Wissen zu digitalen Geschäftsmodellen vermitteln [/ts_one_half] [/ts_row]
[ts_row] [ts_one_half] – Kooperationpartner und Kunden finden [/ts_one_half] [ts_one_half] – Unternehmerisches handeln stärken [/ts_one_half] [/ts_row]
[ts_row] [ts_one_half] – Von anderen Startups lernen [/ts_one_half] [ts_one_half] – Kooperationspartner und Lieferanten finden [/ts_one_half] [/ts_row]

Der Ablauf

Aus Sicht der Startups

Wir starten Mitte Juli mit unserer ersten Runde. Diese Runde dauert drei Monate. Den Arbeitstitel “Work Digital. Season One” übernehmen wir dabei direkt. 😉

Im Vorfeld der Season One wählen wir 5 Startups als Teilnehmer aus. Jedes Startup das gerne teilnehmen möchte, kann sich schon jetzt bewerben. Dazu brauchen wir gar nicht viel. Eine eMail mit einer kurzen Beschreibung zu dem was ihr tut, einem evtl. schon vorhandenen Pitchdeck und einer Einschätzung wo ihr heute steht reicht erst einmal aus. Wir kommen dann auf euch zu, laden euch zum Pitch und einem ausführlichen Gespräch nach Dortmund ein und entscheiden dann sehr zeitnah ob ihr dabei seid oder nicht.

  1. Alle Startups die dabei sind, bekommen vom Work Inn kostenfreie Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt. Dabei haben wir maximal 15 Arbeitsplätze zu vergeben, die wir auf die Startups verteilen. Lediglich die Kosten für Getränke und wenn gewünscht einen Schrank übernehmen die Startups selber.
  2. Jedes Startup wird durch einen Mentor betreut. Der Mentor führt viele Gespräche mit euch, gibt Tipps und Hinweise, öffnet den Zugang zu seinem persönlichen Netzwerk und zum Netzwerk des Accelerators und steht immer für Fragen zur Verfügung.
  3. Es gibt zwei fest definierte Veranstaltungen auf denen ihr den aktuellen Stand pitcht. Dabei geht es darum, dass ihr vor uns und den eingeladenen Gästen zeigt wo ihr steht. Ihr bekommt dadurch wichtiges Feedback von Experten und lernt neue Leute kennen, die euch nach vorne bringen.
  4. Ihr erhaltet Zugang zu unseren Veranstaltungen. Das monatliche Mitbringfrühstück des Work Inn könnt ihr nutzen um eure Herausforderungen zu pitchen und mehr Feedback zu bekommen. Die Fachvorträge von KMU Digital nutzt ihr um zusätzliches Wissen aufzubauen.
  5. Zusätzlich erhaltet ihr von uns einen Überblick über die vielen verschiedenen Veranstaltungen zum Thema Gründung und Startup im Ruhrgebiet. Was ihr wahrnehmt und was euch am besten hilft, entscheidet ihr selber!
  6. Am Ende der Season One steht der Demo Day. Hier präsentiert ihr euch in Pitches und intensiven Gesprächsrunden den eingeladenen Gästen. Eine Jury beurteilt, wo ihr steht und legt die Plätze 1-5 fest.
  7. Als besondere Motivation bekommen die drei besten Startups aus Season One die große Chance, während des Ruhr Summit in Dortmund zu pitchen und sich gegen eine Feld aus internationalen Startups durchzusetzen. Wer sich hier gut präsentiert, findet wertvolle Kontakte und vielleicht direkt Kooperationspartner, Kunden und Investoren.

Ihr seht. Es gibt eine Menge zu tun. Und ihr seht, wir setzen uns stark für euch ein.

Unser Ziel ist es euch zu pushen. Wir möchten Dortmund, das Ruhrgebiet und NRW in Sachen Startups noch besser machen. Außerdem bieten wir Mittelständlern den Zugang zum Accelerator, weil wir diesen Weg für einen der besten halten, Digitalisierung in eine etablierte Organisation zu bringen.

Aus Sicht des Mittelstands

Mitten im Sommer, nämlich Mitte Juli starten wir mit “Work Digital. Season One”.

Für euch als Mittelständler sieht der Ablauf folgender Maßen aus:

  1. Wenn ihr direkt als einer unserer Unterstützer dabei seid, nehmt ihr schon am Auswahlverfahren teil und entscheidet mit, welche 5 Startups in Season One dabei sein werden. Wie Ihr Unterstützer werdet und welche Konditionen wir euch anbieten, erfahrt ihr wenn ihr Kontakt zu uns aufnehmt. Entweder ihr ruft Dennis Arntjen unter 0151/27536121 an oder schreibt ihm eine eMail an d.arntjen@kmu-digital.net.
  2. Während des Accelerator Programm laden wir euch gerne zu einem der Pitch-Days ein. Dort lernt ihr die Startups kennen, lernt durch deren Pitches und die anschließenden Gespräche und profitiert vom Wissen aller anderen Teilnehmer.
  3. Natürlich seid auch ihr herzlich eingeladen, unsere Veranstaltungen zu besuchen. Einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten bekommt ihr hier in den SteadyNews, im Work Inn Veranstaltungskalender oder auf Nachfrage.
  4. Als Unterstützer (siehe Punkt 1) habt ihr auch zwischendurch die Möglichkeit mit den Startups Kontakt aufzunehmen, mit den Gründern über deren Arbeit zu sprechen, mögliche Kooperationen zu planen und einfach Startup Spirit kennen zu lernen. Ihr bekommt einen Arbeitsplatz im Coworking Bereich an dem eure Mitarbeiter jeder Zeit arbeiten können.
  5. Am Ende der Season One findet der Demo Day statt. Die 5 Startups pitchen, ihr führt als Unterstützer ausführliche Gespräche und stellt ggf. auch ein Mitglied in der Jury. Wieder steht euer Lernziel im Vordergrund.
  6. Beim Ruhr Summit seid ihr natürlich als Unterstützer ebenfalls dabei. Dort lernt ihr weitere Startups kennen und könnt das Wissen das ihr in den drei Monaten von Season One gelernt habt, aktiv einsetzen. Die Pitches der drei Top Work-Digital Startups müsst ihr nicht mehr sehen. Mit denen habt ihr eure Vereinbarungen dann sicherlich schon getroffen. 😉

Welche Ziele verfolgen wir?

Mit dem Accelerator verfolgen wir alle ein gemeinsamen Ziel: Wir möchte frische Ideen fördern, die Wirtschaft im Ruhrgebiet und in ganz NRW stärken und interessante Projekte begleiten.
Das wir diese Ziele als Unternehmer nicht durch ehrenamtliche Tätigkeit erreichen möchten, versteht sich von selbst. Work Digital soll ein wirtschaftlich nachhaltiges Projekt sein.

Deshalb bieten wir verschiedene Möglichkeiten an, an Work Digital teilzunehmen. Für Startups ist das alles vollkommen kostenlos. Mittelständler bzw. jedes Unternehmer, kann zum Unterstützer werden oder sogar eine Mentorenrolle einnehmen. Dazu zahlt ihr uns einen monatlichen Betrag, der immer eine Laufzeit von 2 Accelerator-Durchgängen hat. Ihr könnt also mit einer Bewerbung für “Work Digital. Season One” auch gleich zum Unterstützer für Season Two werden.

Was “erwarten” wir von den Startups?

Kurz gesagt: Aktive Mitarbeit.

Wir möchten keine Anteile an eurem Unternehmen und zwingen euch keine Investorengespräche auf. Das einzige was wir wirklich von euch erwarten ist aktive Mitarbeit. Unser Ziel ist es, für euch am Ende der ersten drei Monate einen echten Fortschritt erzielt zu haben. Und das die Mittelständler die uns (und euch) unterstützen, ihre Ziele erreichen können.

Dazu brauchen wir euch. Wir geben euch viele Hilfestellungen. Im Gegenzug solltet ihr für Gespräche mit Mittelständlern offen sein und euer Wissen mit den anderen Startups und Unternehmern teilen. Das muss nicht das Wissen zu euren Kernprodukten sein. Vielmehr geht es uns darum, grundsätzliche Herangehensweisen und Strategien beim Aufbau eines Startups zu vermitteln.

Wie geht ihr die unterschiedlichen Herausforderungen an?
Was habt ihr zuerst getan und welche Dinge waren erst einmal nicht so wichtig?
Wie schafft ihr es, die vielen Fäden in der Hand zu behalten und nie euer Ziel aus dem Auge zu verlieren?
Wie geht ihr an die Entwicklung eures Produkts?

Dies sind nur einige der Fragen die vielen anderen Startup Gründern und vor allem Führungskräften und Inhabern mittelständischer Unternehmen unter den Nägeln brennen. Wenn ihr Antworten geben könnt, dann bekommt ihr dafür eine Menge zurück. Versprochen!

Welche Unterstützer wünschen wir uns?

Wir richten uns ganz bewusst an den Mittelstand in NRW. Denn wir glauben, dass der Zugang zu einem Accelerator Programm für mittelständische Unternehmen der beste Weg ist, mit Startups und der Digitalisierung in Berührung zu kommen. Durch die Begleitung von Work Digital lernt ihr die Arbeitsweise von Startups kennen ohne euch direkt an diesen zu beteiligen. Ihr habt die Möglichkeit Wissen in euer Unternehmen zu transferieren, dass ihr euch sonst nur durch externe Berater oder hohe Investitionssummen holen könnten. Außerdem bewegt ihr euch in einem geschützten Raum, in dem ihr Fehler machen könnt ohne direkt an finanzielle oder organisatorische Grenzen zu stoßen.

Wir wünschen uns tatkräftige Unternehmertypen. Menschen die anpacken möchten. Menschen die lernen möchten, wie Digitalisierung ihr Unternehmen verändert.

Ich will dabei sein!

Als Startup

Sehr gut. Dann sendet uns eine Mail an d.arntjen@kmu-digital.net. Darin beschreibt ihr kurz was ihr tut, wer ihr seid und warum ihr gerne am Accelerator teilnehmen möchtet. Wenn ihr habt, sendet uns auch ein Pitchdeck zu.

Wir laden euch dann zum Pitch und einem kurzen Gespräch nach Dortmund ein. Ihr habt dann die Gelegenheut im Detail über euch zu sprechen und eure Ziele zu verdeutlichen.

Am Ende wählen wir dann unter allen Bewerbern 5 Startups aus, die gut zu uns passen.

Wenn ihr im Vorfeld Fragen habt, ruft gerne Dennis Arntjen unter 0151/27536121 an.

Als Unterstützer

Ruft am besten direkt an unter 0151/27536121. Wir klären dann alle eure Fragen und sprechen über die verschiedenen Möglichkeiten in Season One als Unterstützer dabei zu sein.

Wenn ihr nicht anrufen möchtet, schreibt eine Mail an d.arntjen@kmu-digital.net.

Los geht es!

Wir wollen nicht mehr lange fackeln und schnell loslegen. Deshalb haben wir für den 29.06.2017 ab 18.00 Uhr unsere Auftaktveranstaltung in Dortmund angesetzt. Wir möchten dort zwei aktuelle Themen zur Digitalisierung in kurzen Vorträgen von jeweils 20 Minuten anreißen. Eines der Themen wir die Blockchain sein. Das andere steht noch nicht ganz genau fest. Es wird aber auf jeden Fall top aktuell und hochinteressant.

Wer dabei sein möchte, spricht uns einfach per Mail an: d.arntjen@kmu-digital.net. Wir haben nicht viele Plätze zur Verfügung. Maximal 25 Gäste können wir einlassen. Wenn ihr also gerne dabei sein möchtet, dann beeilt euch mit der eMail. 😉

Interview mit Anja Sommerfeld und Oliver Weimann

Der ruhr:HUB ist der physische Ort für die Digitalisierung der Wirtschaft in NRW. Mit Coworking, Veranstaltungen und durch aktive Vernetzung, tragen die Geschäftsführer Oliver Weimann und Anja Sommerfeld aktiv zum gelingen dieser wichtigen Aufgabe bei. Initiiert und gefördert wird der ruhr:HUB vom Land NRW sowie den Wirtschaftsförworkderungsgesellschaften des Ruhrgebiets.

Im Interview gehen Oliver und Anja auf den kritischen SteadyNews Artikel vom November 2016, den aktuellen Stand der Planungen und die geplante Ergänzung zu den vielen guten Initiativen die es in der Startup-Szene des Ruhrgebiets gibt ein.

Dennis Arntjen:

Hallo Oliver, hallo Anja. 
Ende November 2016 erschien in den SteadyNews ein Artikel mit dem Titel „Digital.Hub:Ruhr – Kommt in die Pötte, menno“. Dort hat unser Gastautor Christian Spließ kritisiert, dass der ruhr:HUB intransparent und mit schlechter Informationspolitik unterwegs sei. Ziemlich heftige Kritik. War sie berechtigt?

Anja Sommerfeld:

Wenn ich an November denke und daran was in den letzten zwei bis drei Monaten geschehen ist, dann weiß ich schon gar nicht mehr was im November eigentlich gewesen ist. (lacht)

Wir hatten damals noch nicht einmal Arbeitsverträge als Geschäftsführer und es gab keine eingetragene GmbH. Der eigentliche Start des ruhr:HUB bzw. auch der anderen NRW Hubs war der 06.12.2016 mit der Auftaktveranstaltung beim Wirtschaftsminister.

Natürlich haben wir von Ende August bis Ende November schon sozusagen “undercover” an der Idee gearbeitet. Aber den ruhr:HUB gab es noch gar nicht offiziell.

Oliver Weimann:

Man muss aber natürlich trotzdem sagen – und das habe ich ja auch in der Antwort auf diesen Bericht getan – das man mit ein wenig Recherche mindestens eine oder zwei Hände voll mit Informationsveranstaltungen hätte finden können. Und das diese Informationsveranstaltungen nicht nur im stillen Kämmerchen mit kleinen Teilnehmerzahlen stattgefunden haben, sondern bei allen Gelegenheiten zu denen die digitale und die Startup Community

Startup Nights im KaBü in Essen

Startup Nights im KaBü in Essen

zusammen kommen. Sei es bei Start2Grow, beim DWNRW Summit mit 1.000 Teilnehmern oder bei den Startup Nights die seit September regelmäßig als Event des ruhr:HUB stattfinden. Überall haben wir informiert, überall haben wir kommuniziert.

Eine Webseite hatten wir tatsächlich noch nicht. Das ist bei einem Projekt wie dem ruhr:HUB auch nicht so einfach. Wir arbeiten mit Steuergeldern, also müssen wir solche Dienstleistungen ausschreiben. Das ist manchmal schwierig. Wir haben aber schon zum damaligen Zeitpunkt versucht, transparent zu sein. Das geht immer besser, da muss man nicht drüber reden. Aber im Rahmen des Möglichen haben wir viel getan.

Anja Sommerfeld

Anja Sommerfeld

Anja Sommerfeld:

Hinzu kommt, dass wir schon viel im Hintergrund gearbeitet haben. Wir waren zum Beispiel regelmäßig auf der Baustelle und haben geplant. Das sah man alles nicht, aber wir waren aktiv und haben den offiziellen Start vorbereitet.

Dennis Arntjen:

O.K., Damals habt ihr euch noch in der Vorgründungsphase befunden. Was ist seitdem passiert?

Anja Sommerfeld:

Super viel organisatorisches. Gründung der GmbH, Abstimmung mit unseren Gesellschaftern, die Baustelle begleiten. Nebenbei haben wir viele Gespräche mit den Wirtschaftsförderern der Region geführt, sind auf vielen Veranstaltungen gewesen und haben die Idee des ruhr:HUB präsentiert.

Natürlich haben wir auch am Konzeptionellen gearbeitet. Da mussten wir uns manchmal wirklich Zeit für freischaufeln. Denn immerhin ist es das eigentliche Ziel den Hub mit Leben zu füllen und unserem Auftrag nachzukommen. Das ist ein bißchen wie im Startup. Alles geht kreuz und quer. Aber gerade gestern haben wir unser Konzept vorgestellt und gehen damit nächste Woche an die Öffentlichkeit.

Das ist alles erstmal nur ein Rahmen. Auch wir müssen viele Sachen ausprobieren. Da wissen wir jetzt natürlich noch nicht, was angenommen wird und was nicht. Aber immerhin, das Grundkonzept steht jetzt. Und dann hoffen wir, dass wir den “Laden” jetzt schnell mit Leben füllen und hoffentlich sehr bald viele Gründer an ihren Ideen arbeiten.

Dennis Arntjen:

Stichwort “Leben”. Ihr seid nicht zu zweit, sondern habt Mitarbeiter.

Coworking und Besprechungsraum im ruhr:HUB

Coworking und Besprechungsraum im ruhr:HUB

Anja Sommerfeld:

Ja genau. Wir sind jetzt zu fünft. Katrin und Svenja als Projektmanagerinnen, unseren Werkstudenten Nelson der sich, zusammen mit zwei oder drei weiteren Werkstudenten, um das Community Management kümmern wird. Wir wollen den Hub zu einem offenen Ort machen, damit Gründer die am Samstag um 23.00 Uhr noch an ihrer Idee arbeiten, hier auf Gleichgesinnte treffen.

Dann noch Oliver und mich. Und – ganz wichtig – unsere zwei Ambassadore. Zum einen Alexander Hüsing der in der bundesweiten Startup Szene vernetzt ist und uns beim Thema Social Media hilft und darüber hinaus zukünftig monatlich einen Tag für unsere Gründer ansprechbar sein wird. Der zweite Ambassador ist Dr. Gottfried Dutinè, der aus dem Konzern Umfeld kommt und uns in dieser Richtung zur Seite stehen wird.

Dennis Arntjen:

Das beantwortet schon mal einen Teil der nächsten Frage. Ich stelle mir die Aufgabe die ihr habt echt nicht leicht vor. Ihr sprecht auf der einen Seite Startups an und könnt hoch innovativ sein, tolle Räumlichkeiten entwickeln und Ideen verwirklichen. Auf der anderen Seite ist es aber auch eure Aufgabe diese Startups mit Konzernen und dem Mittelstand in Kontakt zu bringen. Das ist meiner Meinung nach erstmal ein Widerspruch in der Art und Weise wie ihr kommuniziert. Wie löst ihr das?

Oliver Weimann:

Ja und nein.

Wir beiden haben das große Glück, dass wir uns in der Startup Szene nicht verstellen müssen. Ich selber bin seit vielen Jahren in der Szene aktiv, habe viele Startups gegründet, begleitet und auch in der Funktion als Geschäftsführer der 360 Online performance Group GmbH immer wieder Startups mit etablierten Unternehmen vernetzt. Anja hat ihr eigenes Startup (Anm.: azeti Networks AG) aufgebaut und mit zum Erfolg gebracht. Dadurch kennt sie genau so wie ich die Sorgen und Nöte.

Ich selber habe ein gutes Netzwerk. Ich weiß welche Akteure eine wichtige Rolle spielen. Wenn ich ein neues Konzept wie den ruhr:HUB starte, dann trete ich niemandem auf die Füße, weil ich weiß wer was tut und welche Interessen die einzelnen Personen und Unternehmen haben. Dadurch gelingt es uns ganz gut, die Botschaft zu vermitteln das wir in der Startup Szene nichts “kaputt” machen, sondern eher als vereinendes Element wirken. So kommen wir an die Startups ran.

ruhr hub hintergrundAuf der anderen Seite ist es so, dass wir uns aufteilen. Anja hat in den letzten Jahren viel Vertrieb gemacht. Gerade im Mittelstand hat sie dabei viele Erfahrungen gesammelt, Türklinken geputzt und nicht immer nur positives Feedback gesammelt. Dadurch kennt sie genau den Leidensdruck der Startups, weiß aber auch worauf es beim Kontakt zum Mittelstand ankommt.

Ich wiederum weiß, wie Konzerne funktionieren und wie ich diese überzeugen kann. Das habe ich über meine Agentur seit 10 Jahren gemacht.

Die Mischung ist ganz praktisch und hilft uns dabei erfolgreich zu sein. Dabei können wir so sein wie wir wollen ohne uns zu verstellen. Zudem erlebe ich aktuell jeden Tag den Unterschied zwischen Oliver Weimann als Inhaber einer Agentur und Oliver Weimann als Geschäftsführer des offiziellen ruhr:HUB herumzulaufen. Das ist unfassbar. Auf einmal habe ich Zugang zu den obersten Ebenen. Geschäftsführer und Vorstände hören bereitwillig zu und geben uns die Chance unsere Ideen zu präsentieren. Als Geschäftsführer der “360” (Anm.: Olivers Agentur 360° Online Performance Group) war das anders. Dieser Unterschied ist greifbar und den wissen wir auch auszunutzen.

Außerdem haben wir in den letzten Monaten viel zugehört. Bei Wirtschaftsförderern, Konzernen und dem Mittelstand. Aber natürlich auch bei den Startups. Dabei haben wir viele Hinweis bekommen, welche Sachen wir aus Sicht unserer Gesprächspartner anstoßen sollten.

Von daher sehen wir die Kommunikation mit verschiedenen Zielgruppen nicht als Schwierigkeit. Wir sind beide für alle Beteiligten offen und sind gerne die Dolmetscher. Ich glaube, dass bekommen wir beide wegen unseres jeweiligen Hintergrundes sehr gut hin.

Anja Sommerfeld:

Ich verstehe mich tatsächlich als Übersetzerin.

Ich kenne ganz genau das Gefühl zu wissen, dass das eigene Produkt genau das ist was die Zielkunden brauchen. Um Mittelständler zu überzeugen reicht das aber nicht. Die wollen Fakten hören. Besonders Mittelständler sind absolut pragmatisch und suchen nach konkreten Lösungen für echte Probleme.

Auf der anderen Seite habe ich in meinem eigenen Unternehmen manchmal mit den Augen gerollt und gedacht “Ey Leute. Ihr erfindet euch jeden zweiten Tag neu!”. Also diese Dynamik von der ich manchmal gedacht habe, das sie absolut wahnsinnig ist und das man auch als Startup manchmal etwas länger bei der eigenen Idee bleiben sollte.

Das ist besonders im Kontakt mit dem Mittelstand wichtig. Da dauert es manchmal ein halbes Jahr oder länger, bis man von der ersten Kontaktaufnahme auch nur in die Nähe eines Auftrags kommt. Da ist es nicht hilfreich, wenn in der Zwischenzeit das Produkt vollkommen anders ist und wenn man das im zweifel auch seinen Ansprechpartnern mitteilt.

Dennis Arntjen:

Das sind die beiden Dimensionen “Startups” und “etablierte Wirtschaft”. Ihr habt aber auch noch eine dritte Dimension, mit der ihr zurecht kommen müsst. Nämlich den Politikern und Wirtschaftsförderern der Städte die letztlich eure Gesellschafter sind und euch den Arbeitsauftrag gegeben haben. Das stelle ich mir auch nicht immer einfach vor.

Oliver Weimann:

Die sind super! In den einzelnen Städten glaubt man an das Projekt, man glaubt an uns als Personen und die einzelnen Wirtschaftsförderungen versuchen, uns einen möglichst großen Freiraum zu geben.

Natürlich wollen wir nicht verheimlichen, dass es hier und da auch manchmal knirscht und nicht immer alles auf Anhieb klappt. Das liegt einfach an den unterschiedlichen Denkweisen und Hintergründen und ist grundsätzlich auch nicht schlimm. Wir müssen uns da aneinander gewöhnen. Grundsätzlich muss man aber sagen, dass sich alle Wirtschaftsförderer im Ruhrgebiet über die Dynamik freuen, die losgetreten wurde und insgesamt erfahren wir eine riesengroße Unterstützung.

Dennis Arntjen:

Im Ruhrgebiet gibt es ja schon sehr viele Initiativen, Veranstaltungen und Aktivitäten von Unternehmensgründern. Damit hat sich die Szene in den letzten Jahren selber geholfen und das was von den einzelnen Städten an Initiative gefehlt hat mit tollen Formaten gefüllt. Jetzt kommt ihr mit viel politischer Unterstützung und viel Geld um die Ecke. Da könnt ihr sicherlich viel mit machen. Wie vermeidet ihr, dass ihr zur Konkurrenz für diese aus sich selbst heraus entstandenen Formate werdet? Und warum glaubt ihr, ist der Ruhr:Hub trotz dieser Eigeninitiative wichtig?

Oliver Weimann:

Die Situation ist doch die: Es gibt in der Startup Szene im Ruhrgebiet ein paar Personen die als “Anker” dienen. Wenn wir uns zum Beispiel das ansehen was das Work Inn in Dortmund macht, dann ist das super. Und auch wenn wir hier Coworking anbieten, werden wir Dörte und Tim Schabsky ganz sicher nicht das Geschäft kaputt machen.
Uns ist bewusst, dass viele Unternehmer die aktiv die Startup Szene mitgestalten damit auch Geld verdienen müssen. Darauf nehmen wir Rücksicht. Deshalb werden wir auf keinen Fall Preisdumping betreiben. Mit Tim haben wir zum Beispiel sehr früh gesprochen. Darüber was wir hier vorhaben und auch darüber wie wir uns ergänzen können und trotzdem kreativen Input im ruhr:HUB bekommen.

Dann gibt es viele Unternehmer wie zum Beispiel Carmen mit Ruhrgründer, die Organisatoren der Fuck Up Night, Ruhrpottlegenden oder Dich mit dem Startup Kickern. Wollen wir zu diesen Personen und Unternehmen Konkurrenz aufbauen? Nein! Die Startup-Nights zum Beispiel haben wir als ruhr:HUB von der 360 übernommen, weil wir die Community für uns nutzen möchten. Das macht Sinn. Der RuhrSummit, den wir als 360 mit Carmen von Ruhrgründer und der Initiativkreis Ruhr gemeinsam ins Leben gerufen haben, war nie als Veranstaltung gedacht mit der wir Geld verdienen wollen. Auch da macht es Sinn, wenn der ruhr:HUB dort eine größere Rolle spielt und trotzdem die Initiatoren weiterhin das Ruder in der Hand behalten und maßgeblich die Richtung bestimmen.

Das beste Beispiel für Begeisterung an der Startup Szene im Ruhrgebiet bietet uns Carmen. Sie hat das was sie mit Ruhrgründer auf die Beine gestellt hat, sehr lange aus Enthusiamus getan. Das war wunderbar und sie macht das auch heute noch auf eine richtig gute Art und Weise. Aber trotzdem freue ich mich, dass sie Wege gefunden hat ihre Begeisterung für die Startup Szene auch zum Geld verdienen zu nutzen.

Wir werden als ruhr:HUB sicherlich auch eine regionale Community aufbauen. Das heißt aber nicht, dass wir Carmen oder irgendjemand anderem in die Parade fahren und deren Arbeit erschweren. Unsere Aufgabe als Hub ist es – und dazu sind wir durch unsere Erfahrung in der Lage – ein verbindendes Element zu schaffen und die verschiedenen Aktivitäten für unsere Aufgaben mit zu nutzen.

Startup Nights

Startup Nights

Der ruhr:HUB erfüllt drei Aufgaben, die bis heute niemand erfüllt. Wir wollen die zentrale Instanz für die Digitalisierung im Ruhrgebiet werden und präsentieren digitale Unternehmen – auch jene die nicht mehr Startup sind – auf nationaler und internationaler Ebene. Damit werden wir automatisch zum zentralen Ansprechpartner für die Vernetzung zwischen Industrie sowie Investoren mit digitalen Unternehmen und Startups im Ruhrgebiet und darüber hinaus. Und als dritte wesentliche Aufgabe sorgen wir für eine Transparenz bei den Angeboten und kreieren bislang nicht vorhandene Formate. Wir werden mit dem Hub sicher keine Seminare für Rechtsgrundlagen, Buchhaltung oder ähnlich gelagerte Themen anbieten, sondern konzentrieren uns rein auf Themen der Digitalisierung und Beschleunigung der Stratups. Das können wir als Hub leisten und deshalb ist der ruhr:HUB wichtig.

Anja Sommerfeld:

Und ich glaube auch, dass die verschiedenen Unternehmer uns für ihre Zwecke nutzen sollten. Wenn ihr Ideen habt, wenn wir euch helfen können Türen zu öffnen die ihr nicht selber aufbekommt und wenn wir euch unterstützen können, dann tun wir das. Oliver hat es ja vorhin schon beschrieben. Als Geschäftsführer des ruhr:HUB haben wir plötzlich die Möglichkeit uns Gehör zu verschaffen. Das sollte jeder nutzen, der gute Ideen hat.

Ich kenne solche Situationen aus vertrieblicher Sicht. Manche Türen haben sich für mein Startup erst geöffnet, nach dem Dell und Cisco uns als OEM Partner aufgenommen haben. Manchmal ist das so und das muss man dann auch zu nutzen wissen.

Dennis Arntjen:

Das ist gut zu wissen. 😉 Jetzt mal was zu eurem Standort. Ihr werdet hier einen Coworking Space betreiben. Wie wird das konkret aussehen? Wer darf hier arbeiten?

Oliver Weimann:

ruhr hub besprechungseckeAls Grundparameter: Es wir keine Teambüros geben. Wir werden auf etwa 40-50 Arbeitsplätze kommen. Die Mietmodelle reichen von Tagesangeboten für 20,- EUR bis zur monatlichen Miete. Und wir werden preislich Unterschiede zwischen Corporates und Startups machen.

Wir wollen eine Fläche schaffen auf der sich Corporates und Startups treffen. Einer unserer kleineren Services wird ab der ersten Märzwoche sein, dass wir jeden Freitag die Mitglieder des ruhr:HUB sowie alle Mieter zu einem Netzwerk-Frühstück einladen. So soll ungezwungener und informeller Austausch stattfinden.

Wir wollen die physische Instanz für Community Building sein. Damit man sich nicht nur jeden dritten Donnerstag bei einem Bier unterhalten kann, sondern quasi zu jeder Zeit den intensiveren Austausch über konkrete Projektideen pflegen kann.

Grundsätzlich sind wir offen für alle. Es wird kein Bewerbungsverfahren geben. Uns liegt es aber am Herzen, dass wir hier digitale Teams haben. Es wird außerdem DWNRW Startup-Stipendien geben, bei denen Startups für drei Monate kostenfreies Coworking, Mentoring und den Zugang zum Netzwerk genießen. Diese Stipendien werden teilweise mit Unterstützung durch einzelne Corporates organisiert.

Dennis Arntjen: 

Anja, Oliver. Danke für das Interview. Viel Erfolg beim weiteren Aufbau des Hubs und ein glückliches Händchen mit euren verschiedenen Zielgruppen!