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Wie organisieren Startups ihren Vertrieb?

Nikolas Schran und Michael Kreidler sind ganz offensichtlich echte Profis. Beide wissen von was sie reden, wenn sie über den Aufbau professioneller erfolgreicher Vertriebsstrukturen sprechen. Die notwendige Erfahrung haben Sie beim Bochumer Startup Employour gesammelt. Dort sind die beiden recht früh zum Gründungsteam dazu gestoßen und konnten eine Menge Erfahrung sammeln.

Heute, nach einigen Jahren Startup Luft schnuppern als Angestellte, betreiben die beiden mit SellUp, ein junges Startup in Bochum. Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, die Kaltakquise am Telefon persönlicher und somit erfolgreicher zu gestalten. Dazu entwickelten sie das Tool eyeCall, mit dem Ad-hoc Videoverbindungen zu potentiellen Kunden aufgebaut und Dokumente ausgetauscht werden können.

Neben der Entwicklung von eyeCall berät SellUp Startups beim Auf- und Ausbau des eigenen Vertriebs. Wie Sie das angehen, warum sie die Befähigung haben Startups optimal zu beraten und welche Empfehlungen sie jedem jungen Unternehmer geben, das haben Sie uns im Videointerview verraten.

Ergänzend zu diesem Videointerview hat Nikolas Schran ganz aktuell auch Carmen Radeck von Ruhrgruender.de ein Interview gegeben. Es lohnt sich, dort nachzulesen, nachdem ihr hier das komplette Video gesehen habt! 😉

 

KMU Digital: Interviews mit 50 mittelständischen Unternehmen

KMU Digital haben wir Ende 2015 mit der Motivation gegründet, den digitalen Wandel kleiner und mittelständischer Unternehmen zu begleiten und diesen dabei zu helfen, trotz der vielen Herausforderungen durch die Digitalisierung weiterhin erfolgreich zu agieren.

In den letzen Monaten hat sich unser Bild von dem, was wir alles mit dieser Motivation verbinden gewandelt. Wir sind heute nicht mehr nur in den Feldern aktiv die alle Unternehmer direkt betreffen, sondern erfassen immer mehr auch die Bereiche die keine direkte Auswirkung auf das Wirtschaftsleben haben. Ein Beispiel dafür ist der Hackathon zur digitalen Bildung, den wir vom 21. bis zum 23. Oktober organisieren.

Einer der nächsten Schritte die wir gehen werden, ist die politische Mitgestaltung des digitalen Wandels. Dazu werden wir keiner Partei beitreten und uns auch nicht einer bestimmten politischen Richtung anschließen, sondern zunächst einmal darüber sprechen, welche Wünsche mittelständische Unternehmen an die Politik haben. Die Wünsche von denen wir sprechen, beziehen sich dabei natürlich ganz konkret auf den digitalen Wandel.

Um nicht mit einfachen Annahmen zu agieren und wirklich den Kern zu treffen, werden wir in den nächsten 4 Monaten 50 mittelständische Unternehmer interviewen. Diesen stellen wir zum einen allgemeine Fragen zu digitalen Wandel und (wie bereits gesagt) den Wünschen an Politk. Zum anderen sprechen wir aber auch über Themen die das jeweilige Unternehmen betreffen.

Für alle Unternehmer die an dieser Serie teilnehmen, stellt die Teilnahme eine gute Gelegenheit dar, sich Gedanken zur Digitalisierung zu machen und Wünsche zu formulieren die vielleicht sogar gehört werden. Außerdem erreichen die Teilnehmer mit den SteadyNews eine breite Leserschaft und können so ihr jeweiliges Unternehmen gut präsentieren und darstellen, welche Schwerpunkte sie setzen. Die Antworten auf unsere Interviewfragen werten wir am Ende aus und werden diese für Gespräche mit Politikern verschiedener Fachbereiche nutzen. Wir tragen diesen Politikern die Wünsche und Herausforderungen vor. Wie diese darauf reagieren und welche Antworten wir auf die verschiedenen Fragen bekommen, darauf sind wir selber sehr gespannt.

Die verschiedenen Interviews werden jeweils als Text oder in Teilen auch als Video hier in den SteadyNews zur Verfügung gestellt. Alle Interviews gesammelt sowie die komplette Auswertung der Antworten fassen wir für die Mitglieder von KMU Digital in Form eines eBooks zusammen und stellen es diesen kostenfrei zur Verfügung.

Wer als mittelständischer Unternehmer gerne an den Interviews teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen sich per eMail an d.arntjen@kmu-digital.net zu wenden. Wer mittelständische Unternehmer kennt, die vielleicht die SteadyNews (noch) nicht lesen, darf diese gerne auf die Möglichkeit hinweisen, kostenfrei das eigene Unternehmen darzustellen und gleichzeitig Teil des Dialogs mit Politikern zu werden.

Serie: Interviews mit den Mitgliedsunternehmen von KMU Digital – ObjectCode aus Lünen

Interview mit ObjectCode aus Lünen

Unsere KMU Digital Mitglieder haben die Möglichkeit, bei ihrem Beitritt zum KMU Digital Unternehmernetzwerk einen Gastbeitrag in den SteadyNews zu platzieren. Dieser Beitrag kann entweder von einem bestimmten Thema handeln, ein Textinterview sein oder als Videointerview erscheinen.

Als ganz frisches Mitglied begrüßen wir die Firma ObjectCode aus Lünen im Netzwerk. ObjectCode baut 3D-Konfiguratoren für das Internet und hilft ihren Kunden dabei, Kaufprozesse mit Hilfe dieser Konfiguratoren optimal zu gestalten. Neben der technischen Umsetzung, berät das Team der ObjectCode GmbH seine Kunden auch in der Gestaltung von Verkaufsprozessen und darüber hinausgehende Veränderungen in den Prozessen des jeweiligen Kundenunternehmens.

Im Interview berichtet uns Bernd-Christoph Schwede – Mitinhaber und Geschäftsführer – darüber, was ObjectCode tut und auf welche Punkte es bei der Gestaltung von 3D-Konfiguratoren ankommt.

Bernd-Christoph erzählt im Video davon, welche unterschiedlichen Branchen 3D-Konfiguratoren einsetzen um Verkaufsprozesse erfolgreich zu gestalten und Kunden zu binden. Neben auf den ersten Blick logischen Themenfeldern, haben mich Produkte wie Sättel oder Wasserpfeifen erstaunt. Im Grunde genommen kann jedes Produkt, dass wir anfassen können auch in einem 3D-Konfigurator abgebildet und vom Endkunden gestaltet werden.

ObjectCode hat sich in den letzten Jahren bei seinen Kunden einen Namen als zuverlässiger Dienstleister mit kreativen Ideen erarbeitet. Dabei lernen die jeweiligen Projektverantwortlichen mit jedem Kunden eine neue Sprache. Nämlich immer die Sprache, die der Kunde spricht und versteht. Dabei fließen viele Fachbegriffe und Feinheiten in die Gestaltung der 3D-Konfiguratoren mit ein und werden vom Team der ObjectCode GmbH berücksichtigt.

Hinweis: Dieses Interview ist im Rahmen der Mitgliedschaft von ObjectCode im Unternehmensnetzwerk KMU Digital entstanden. Wir begrüßen mit solchen Interviews unsere neuen Mitglieder und stellen diese so allen unseren Lesern vor.

 

Serie: Interviews mit den Mitgliedsunternehmen von KMU Digital

Wir haben Igor Adolph, Geschäftsführender Gesellschafter der eTrado GmbH und Online Handelsspezialist, zu seinem Unternehmen interviewt.

Hallo Igor, schön das Du heute hier bist und uns einige Fragen beantwortest. Erzähl doch bitte unseren Lesern kurz was eTrado eigentlich macht.

Hallo Dennis. Danke das ich hier sein darf.
eTrado verkauft verschiedene Produkte auf vielen unterschiedlichen Plattformen im Internet. Wir haben zwar auch einen eigenen Onlineshop, setzen aber im Wesentlichen auf Anbieter wie Amazon
und eBay.

Die Produkte die wir dort verkaufen sind höchst unterschiedlich. Es kann sich sowohl um Elektroartikel wie zum Beispiel IP-Kameras handeln als auch um Ledertaschen oder Koffer. Wir sind da nicht festgelegt und verhandeln ständig mit verschiedenen Lieferanten.

Neben Amazon und eBay gibt es ja nicht mehr viele Plattformen. Wo bietet Ihr eure Artikel sonst noch an?

Wie gesagt. Amazon und eBay. Wobei Amazon schon der hauptsächliche Kanal ist. Daneben gibt es noch Plattformen von Hertie und Karstadt. Hier stellen wir Produktbeschreibungen zur Verfügung und legen selber die Preise fest. Das läuft also ähnlich wie bei Amazon. Die Betreiber der Plattformen sind nicht die eigentlichen Verkäufer der Produkte. Das wissen Endkunden oft gar nicht, ermöglicht den Betreibern aber ein sehr breites Warenangebot darzustellen und so gegen den starken Konkurrenten Amazon zu bestehen.

Neben diesen Plattformen versuchen wir aber auch auf Plattformen wie zum Beispiel Groupon, brands4friends und venteprivee präsent zu sein.

Was möchtet ihr in Zukunft noch umsetzen?

Neben der Ausweitung auf andere Plattformen steht die Expansion in verschiedene europäische Länder auf dem Plan.

Dazu bieten uns die verschiedenen Plattformen gute Gelegenheiten, die wir mit unserem eigenen Onlineshop gar nicht hätten. Amazon zum Beispiel macht es uns sehr leicht, in verschiedenen Ländern Europas das identische Produktportfolio anzubieten wie hier in Deutschland.

Wir müssen dabei ganz klar darauf achten, welche Produkte in welchen Ländern gut oder schlecht funktionieren. Besonders Amazon belohnt hohe Verkaufszahlen mit einem guten Ranking bei der Produktsuche und bestraft die Händler wegen schwacher Produktbeschreibungen, zu weniger Bewertungen und verschiedener anderer Faktoren. Wenn man da als Händler nicht immer einen Blick drauf hat, dann kann das schnell schief gehen.

Wir haben da aber sehr viele Erfahrungen gesammelt und sind zuversichtlich, dass wir diese auch auf anderen Märkten erfolgreich nutzen können.

Welches sind die größten Herausforderungen für die nächsten Monate?

Wir sind aktuell dabei, unsere Social Media Aktivitäten auszuweiten und Kunden über diese Kanäle anzusprechen. Das ist nicht ganz einfach und erfordert viel Fingerspitzengefühl.

Insbesondere das Empfehlungsmarketing hat auf den verschiedenen Handelsplattformen eine große Bedeutung. Viele ehrliche Bewertungen führen zu besseren Rankings in der Produktsuche und somit zu höheren Verkaufszahlen. An dieser Stelle kann uns Social Media sicherlich weiterhelfen.

Zusätzlich zu Kundenkontakten über Social Media nutzen wir Netzwerke wie KMU Digital für den fachlichen Austausch und um ehrliches Feedback zu unseren Produkten zu erhalten. Das funktioniert schon ganz gut und verspricht gute Erfolge.

Igor. Ich danke Dir, dass Du meine Fragen so ausführlich beantwortet hast. Wir werden in den nächsten Monaten sicherlich noch viele Male über Themen rund um verschiedene Plattformen und Online Vermarktungsstrategien sprechen.

Hinweis: Dieses Interview ist im Rahmen der Mitgliedschaft von e-Trado im Unternehmensnetzwerk KMU Digital entstanden. Wir begrüßen mit solchen Interviews unsere neuen Mitglieder und stellen diese so allen unseren Lesern vor. In Zukunft wird es außerdem auch die Möglichkeit geben, sich als neues Mitglied mit einem Videointerview zu präsentieren.22

Startup Kickern am 30.04.2016 – Interview mit Matthias Hoffmann von der RWE Vertrieb

Wie ihr mittlerweile wahrscheinlich bereits mitbekommen habt, starten wir am 30.04.2016 ab 13.00 Uhr das nächste Startup Kickern in Dortmund. Dieses Mal sind wir zu Gast bei der RWE Vertrieb AG in Dortmund. Genauer gesagt nutzen wird die Kantine des RWE Tower am Bahnhof. Im 21. Stock ist der Blick über Dortmund und das Ruhrgebiet schon nicht schlecht. Getoppt wird das Ganze dann nur noch von euch, den Turnierteilnehmern!

Ich habe mich mit Matthias Hoffmann von der RWE zusammen gesetzt und ihm einige Fragen zur Motiviation der RWE Vertrieb, ein Format wie das Startup Kickern zu unterstützen gestellt. Außerdem haben wir über das Startup Camp gesprochen und darüber, wie wir alle daran arbeiten können, die Zusammenarbeit zwischen Konzernen, Mittelstand und Startups zu verbessern. Matthias hat dazu sehr interessante Worte gesagt und ich bin schon gespannt, was die Diskussionsrunde am 30.04. zu genau diesem Thema ergibt!

Wir suchen übrigens noch eine Gründerin oder einen Gründer eines Startups, der oder die auf dem Podium mitdiskutieren möchte. Die Diskussionsrunde wird sich aber auch allen Meinungen aus dem Publikum annehmen, so das ihr alle zu Wort kommen werdet!

Jetzt aber zum Interview mit Matthias!

Vorab noch ein Hinweis: Tickets zum Startup Kickern gibt es unter http://startup-kickern.de