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#Blogparade: Die heftigste Veränderung die uns die Digitalisierung in den nächsten 5 Jahren bringen wird!

Was ist Deine Meinung zu der Frage “Was wird die heftigste Veränderung durch die Digitalisierung in den nächsten 5 Jahren sein?”

  • Glaubst Du, dass sich unsere Arbeitswelt stark verändern wird?
  • Werden es grundlegend neue Geschäftsmodelle sein? Wenn ja, welche?
  • Wird uns die Blockchain vollkommen neue Wege ermöglichen, Geschäfte zu machen?
  • Betrifft die Digitalisierung in erster Linie gesellschaftliche Veränderungen und werden wir deshalb heftige politische Veränderungen erleben?

Oder welche Veränderung wird Zuhörer Deiner Meinung nach noch in 50 Jahren aufrütteln, wenn Zeitzeugen berichten?

Warum eine Blogparade genau zu dieser Frage?

Genau darum dreht sich diese Blogparade. Viele Experten rücken die unterschiedlichsten Dinge in den Fokus. Ich bin mir sicher, jeder dieser Experten hat recht mit dem was er ankündigt und propagiert. Aber was letzten Endes die wirklich grundlegenden Veränderungen angeht, kann niemand eine Vorhersage treffen.Nur Vermutungen anstellen.

Um einmal ein umfassendes und vor allem an einer Stelle gesammeltes Bild zu sehen, möchte ich eure Beiträge sammeln und in einem eigenen Beitrag verlinken. Dies ergibt dann eine interessante Sammlung, die Ausgangspunkt für eine spannende Lektüre unterschiedlichster Blogs zum Thema Digitalisierung sein kann.

Ich freue mich, wenn möglichst viele Enthusiasten, Gegner, Warner, Utopisten und/oder Realisten ihre Meinung kund tun und sich an dieser Blogparade beteiligen.

Was ist eine Blogparade eigentlich?

Jede Blogparade beginnt mit einem Aufruf wie dem ganz am Anfang dieses Beitrags. Immer liegen eine Frage oder ein bestimmtes Thema zu Grunde. Dazu schreiben dann (hoffentlich viele) Blogger einen Beitrag der die Frage beantwortet und ggf. weiteres Hintergrundwissen liefert.

Mit einer Blogparade möchte der Initiator Antworten auf Fragen erhalten, Meinungen vergleichen, Tipps sammeln und eine Vernetzung gleichartiger Blogs erreichen.

Jeder der diesen oder einen anderen Aufruf zu einer Blogparade liest, kann daran teilnehmen. Das heißt, wenn er die Möglichkeit hat irgendwo einen Artikel digital zu veröffentlichen.

Was passiert mit den Artikeln zu dieser Blogparade?

Ich werde alle Artikel die zu dieser Blogparade eingereicht werden hier im Blog anteasern und verlinken. So entsteht die oben erwähnte Sammlung wertvoller Artikel und gleichzeitig eine kleine Sammlung interessanter Blogs die sich mit der Digitalisierung beschäftigen.

Außerdem nehme ich alle Blogger in einer extra Twitter-Liste auf. Wer diese Liste abonniert, wird in Zukunft immer alle Neuigkeiten von euch erfahren und die Sammlung lesenswerter Blogs hat auch in Zukunft einen Sinn.

Zusätzlich werde ich eine kleine Auswertung erstellen. Anhand dieser Auswertung soll am Ende erkennbar sein, welche Themenbereiche von wie vielen Experten als relevant erachtet werden. So sehen wir vielleicht etwas klarer, welche Veränderungen für die Zukunft erwartet werden.

Und natürlich bekommt jeder der einen Artikel einreicht jeweils mit einreichen des Links einen Tweet sowie einen Facebook-Beitrag. So sehen noch mehr Leser welche Beiträge eingereicht wurden und was Du als Experte zu der Frage zu sagen hast.

Gibt es Rahmenbedingungen?

Nicht großartig kompliziertes. Nur:

  • jeder Artikel zur Blogparade sollte hier in den Kommentaren oder per eMail an mich (d.arntjen@kmu-digital.net) vom jeweiligen Autor “gemeldet” werden.
  • Wenn ihr mögt, nutzt den Hashtag #DrasticDigitalChange und natürlich außerdem #Blogparade für die Verbreitung eures Beitrags
  • Die Blogparade läuft bis zum 15.02.2018. Jeder Beitrag der bis zu diesem Zeitpunkt eingereicht wird, nimmt teil und wird in die Zusammenfassung sowie in die Auswertung aufgenommen.

Das war es schon. 🙂

Ich freue mich auf viele tolle Beiträge, ganz viel Meinung und richtig viel geteiltes Wissen!

Und hier sind sie 😉

  1. Der erste Beitrag stammt von Alexander Schreiner. Alexander schreibt über die Jobsituation in der Zukunft bzw. über die Auswirkungen die die Digitalisierung auf unsere Jobs haben wird.
    Unter dem Titel “Digitalisierung lässt grüßen: Wohin mit unseren Jobs?” reicht er den ersten Beitrag ein.

#DWNRWSummit 2017

Der #DWNRWSummit fand in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Nach dem Summit in Essen im letzten Jahr hatte ich mir eigentlich vorgenommen, dieses Jahr nicht mehr hinzugehen. Direkt vorab: Ich bin froh das ich da gewesen bin! (Ich musste zwar da sein, weil wir am Abend unser Startup Kickern nach Düsseldorf tragen durften, aber trotzdem. Es hat sich gelohnt!)

Workshops und Vorträge

Die Agenda war mindestens genau so prall gefüllt wie im letzten Jahr. Das muss nicht immer gut sein, konnte sich aber dieses Jahr sehen lassen.

Ich bin kein großer Freund von vielen Vorträgen aus der Ecke Sponsoren & Co. Deshalb konzentriere ich mich oftmals eher auf Workshops bzw. eher kleine Runden an denen ich dann teilnehme. Trotzdem konnte ich auch Highlights auf der großen Bühne finden.

Hier meine Top 3:

  • Program oder be programmed – Warum wir alle Code verstehen sollten.
    Von und mit Güncem Campagna, Codingschule
    Ich bin seit unserem Hackathon in Essen ein großer Freund der Codingschule und war deshalb schon bei der Ankündigung begeistert. Güncem kannte ich noch nicht, aber das ist ja nicht schlimm. 😉
    Meine feste Überzeugung ist es, dass wir alle mindestens verstehen sollten was sich hinter dem ganzen Digitalkram verbirgt. Und da Digitalkram oft (immer) Software beinhaltet, will ich wissen wir das geht und was sich hinter den Dingen verbirgt.
    Ich finde es wichtig, dass es Institutionen wie die Codingschule gibt, die schon Kindern nahe bringen was Programmieren bedeutet und wie sie diese Fähigkeit für sich nutzen können. Hut ab!
    Der Vortrag drehte sich im Wesentlichen um die Codingschule und der dahinter stehenden Idee. Aber es ist ja auch klar, dass 30 Minuten nicht ausreichen, tief ins Thema einzusteigen.
  • Warum NRW ein Ökosystem für Gründer benötigt
    Von und mit Dr. Christian Lüdtke, etventure // Initiativkreis Ruhr
    Ich persönlich weiß warum das so wichtig ist. Insbesondere mit Blick durch die Ruhrgebietsbrille ist das vollkommen klar und deutlich erkennbar. Es gibt aber eben auch immer noch diejenigen die das nicht verstanden haben. Und denen die Augen zu öffnen ist Dr. Christian Lüdtke angetreten. Er ist neuer Beauftragter für Gründerförderung beim Initiativkreis Ruhr und trägt damit eine schwere Last.
    In seinem Vortrag ist er auf die Bedeutung eines starken Startup Ökosystems für die Digitalisierung der Wirtschaft in NRW eingegangen und hat einige wichtige Punkte genannt. So macht er deutlich, dass er für den Initiativkreis das tun möchte, was wir unseren Kunden mit KMU Digital, Digitaler Wandel NRW, Startupsruhr.de und diversen anderen Projekten bereits anbieten. Etablierte Unternehmen an Startups heranführen und so für alle Beteiligten einen deutlichen Schritt nach vorne ermöglichen.
  • Impulsvortrag über die DNA erfolgreicher Gründer
    Von und mit Torsten Jensen, Bundesverband Deutscher Startups
    Es wird wahrscheinlich recht deutlich, dass ich meine Top 3 nicht unbedingt ausgewählt habe weil ich die Themen und Inhalte für hoch innovativ halte. Viel mehr habe ich sie gewählt, weil ich die drei Dinge herausstellen möchte die meiner Meinung nach für eine erfolgreiche Gestaltung unserer Zukunft (sie wird digital sein, dass muss ich wohl nicht extra betonen) wichtig sind.
    So auch der kleine aber feine Einblick in die DNA erfolgreicher Gründer. Gründung, Startups und Innovation generell werden in den nächsten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen. Da ist es gut zu wissen, woran wir erfolgreiche Gründer erkennen können.

Networkingabend mit Startup Kickern

Großartig. Mein persönliches Highlight (immer wenn Kickertische in der Nähe stehen, sind diese mein Highlight!) war der Networkingabend mit dem Startup Kickern, dass ich organisieren und gemeinsam mit unserem Partner Mein Kicker.com durchführen durfte.

Dank unseres Sponsors eTrado sowie der großzügigen UNterstützung des DWNRW Teams konnten wir 10 Kickertische aufbauen und bespielen.

Hier einige Highlights in Bildern:

#kickern #startup #dwnrw #dwnrwsummit #sponsor @etrado

Ein Beitrag geteilt von Dennis Arntjen (@kmu_digital) am

Entgegen unserer üblichen Spielweise haben wir dieses Mal auf einen Turniermodus verzichtet. Für alle Spieler ging es gegen einen NRW Kickermeister um Sieg oder Niederlage. Wer es geschafft hat 3 Tore zu schießen, konnte sich über einen Amazon Gutschein freuen.

Deutscher Startup Monitor: Eine Analyse aus Sicht des Ruhrgebiets

Unter dem Titel Deutscher Startup Monitor 2017 verfolgt der Bundesverband Deutsche Startups e.V. als Initiator drei Ziele.Unter dem Titel Deutscher Startup Monitor 2017 verfolgt der Bundesverband Deutsche Startups e.V. als Initiator drei Ziele.

  1. Entwicklung und Bedeutung von Startups darstellen sowie Forschungslücken aufzeigen
  2. Impulse für wirtschaftspolitische Initiativen zur Stärkung des Gründungsstandorts Deutschland und seiner regionale Ökosysteme liefern
  3. Begeisterung für den Entrepreneurship-Gedanken in der Gesellschaft fördern

Die Punkte eins und drei verfolgen wir von KMU Digital mit verschiedenen Projekten für das Ruhrgebiet selber. Zum Beispiel über die Organisation des Startup Kickerns, die Entwicklung der Startup Datenbank StartupsRuhr.de (gemeinsam mit Carmen Radeck von Ruhrgründer) und den Startup Accelerator Work Digital in Dortmund (gemeinsam mit dem Work Inn Coworking Space aus Dortmund).
In diesem Beitrag möchte ich den Deutschen Startup Monitor 2017 in Hinblick auf das Ruhrgebiet bzw. die Metropolregion Rhein Ruhr analysieren und einige Kennzahlen herausgreifen. Wie steht das Ruhrgebiet im Vergleich zum Rest der Bundesrepublik und zu anderen Regionen da? Wie ist die Entwicklung in den letzten Jahren verlaufen? An welchen Punkten gibt es Handlungsbedarf und wie können wir alle gemeinsam daran arbeiten, die Voraussetzungen und Ergebnisse zu verbessern?

Fakten zur Analyse

Auf Seite 7 des Startup Monitors geben die Macher 10 Fakten wieder. Einige dieser Fakten werde ich – neben anderen Punkten – für das Ruhrgebiet analysieren und vertiefen. Folgende Fakten ziehe ich heran:

  • Der Anteil von Gründerinnen in deutschen Startups steigt das dritte Jahr in Folge leicht auf nunmehr 14,6%.Ist das im Ruhrgebiet ähnlich? Steigt auch hier die Anzahl der Gründerinnen vergleichbar langsam?
  • Die Startups im DSM 2017 schaffen durchschnittlich 13,2 Arbeitsplätze (inklusive Gründer) und planen wieder mehr Neueinstellungen. Durchschnittlich 7,5 Mitarbeiter sollen je Startup im nächsten Jahr neu eingestellt werden.Eine spannende Zahl, insbesondere für das Ruhrgebiet. Welche Pläne “unsere” Startups diesbezüglich verfolgen, werde ich ebenfalls analysieren.
  • Die DSM-Startups sammelten bis dato knapp 2,1 Milliarden Euro an externem Kapital ein. Ihr weiterer Kapitalbedarf in den kommenden zwölf Monaten beläuft sich auf knapp 1 Milliarde Euro.Geld ist insbesondere im Ruhrgebiet und im Zusammenhang mit Startups bisher Mangelware. Wir beobachten leichte Veränderungen. Wie stehen Startups aus dem Ruhrgebiet bisher da? Worin unterscheidet sich die Finanzierungssituation zu Startups aus dem Rest der Bundesrepublik?

Neben diesen drei Punkten möchte ich außerdem auf die generelle Entwicklung eingehen. Mich interessieren dabei insbesondere die absolute Anzahl an Startups heute im Vergleich zu den letzten Jahren. Außerdem möchte ich auch die Situation der Hochschulen in der Region beleuchten. Vorweg gesagt: keine unserer Hochschulen befindet sich unter den laut DSM 2017 Top10 Gründer-Hochschulen.

Anteil von Gründerinnen

Laut dem DSM machen mit 40%, Frauen einen recht großen Anteil unter den Selbständigen aus. Mit 14,6% sind Frauen im Bundesdurchschnitt in Startups deutlich unterrepräsentiert. Darüber kann auch nicht hinwegtäuschen, dass der Frauen-Anteil an (Mit)Gründungen von Startups seit 2014 jedes Jahr leicht steigt.
In der vom DSM analysierten Region Rhein-Ruhr liegt der Anteil an Gründerinnen mit 13,6% sogar recht deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, belegt aber nach Berlin (16,2%) und Hannover/Oldenburg (13,9%) immer noch den dritten Platz im Vergleich der Regionen. Am schlechtesten schneiden hier Hamburg und München mit jeweils 10,5% ab.
Was ist der Grund für diesen niedrigen Wert in der Region Rhein-Ruhr? Vermutlich spielt – wie auch im Rest der Bundesrepublik – die Tatsache das Frauen realistischer und mit mehr Bedenken zur finanziellen Sicherheit gründen eine große Rolle. Das wir im Ruhrgebiet beim Thema Gründung generell unter einem hohen Sicherheitsdenken leiden (die Arbeitshistorie in vielen Familien legt nicht gerade nahe, dass man als junger Menschen sein eigenes Unternehmen gründet), wirkt sich der erhöhte Bedürfnis nach finanzieller Sicherheit vielleicht auch stärker auf den Anteil an weiblichen Startup-Gründungen aus.
Im Bundesdurchschnitt dürfte außerdem die sehr geringe Quote an Frauen die VC-Kapital erhalten eine Rolle spielen. Nur 4% des weltweiten Risikokapitals wird an Frauen vergeben. Daher rührt ein starker Trend zu Startup-Gründungen mit Eigenkapital, was die Erfolgsquote sinken lassen dürfte und dazu führt, dass Männer schneller wachsende Startups gründen bzw. das deren Unternehmen eher das Kriterium des DSM erfüllen, dass als Startup zu bezeichnende Gründungen ein “signifikantes Mitarbeiter- und/oder Umsatzwachstum” haben sollen.

Neue Arbeitsplätze

Im Bundesdurchschnitt schaffen die DSM-Startups 13,2 Arbeitsplätze und möchten im nächsten Jahr weitere 7,5 neue Mitarbeiter einstellen. Und in der Region Rhein-Ruhr?
Arbeitsplatz. Quelle: Work Inn Dortmund
Mit durchschittlich 10,9 Mitarbeitern (inkl. Gründern) liegt die Unternehmensgröße (gemessen an der Mitarbeiterzahl) 17,5% unter dem Durchschnitt in der Bundesrepublik. Dabei ist der Anteil der Gründer an der Teamgröße mit 2,3 Personen identisch mit dem Bundesdurchschnitt.
Niedriger ist die durchschnittliche Zahl der Arbeitsplätze je Startup nur in den Regionen Stuttgart/Karlsruhe (10,6) und Hannover/Oldenburg (10,2). Die größten Teams stellen Startups aus Berlin mit durchschnittlich 29,5 Mitarbeitern und davon ebenfalls 2,3 Gründern.
Was sind aber nun die Ursachen für diesen Vergleichsweise niedrigen Wert? Ich kann nur vermuten, dass zum einen die Kapitalsituation (wir werden gleich sehen ob diese im Vergleich schlechter ist) und zum anderen die Art der Gründungen eine Rolle spielen. Weniger Kapital bedeutet weniger Potential Mitarbeiter zu bezahlen. Und die Tatsache, dass wir in der Region Rhein-Ruhr sehr viele B2B-Startups sehen, die besonders in den Bereichen Marketing und Vertrieb schlanker aufgestellt sind, dürfte ebenfalls zu dieser niedrigen Zahl führen. Interessant wäre es, zu erfahren wie sich diese Startups entwickeln wenn sie älter werden und nicht mehr als Startups gelten. Ich vermute, dass Technologie-Gründungen im B2B-Bereich nach 10 und mehr Jahren ein deutliches Mitarbeiterwachstum zeigen und dann wesentlich stärker zur Gesamtbeschäftigung in der jeweiligen Region beitragen als solche Unternehmen die in Berlin als B2C-Startups älter als 10 Jahre sind.

Kapitaldecke

Die Ausstattung mit Fremdkapital ist in vielen Fällen ein entscheidender Erfolgsfaktor für Startups. Hilft doch viel Kapital dabei, schnell zu wachsen und innovative Geschäftsmodelle zu skalieren.
Auch in diesem Punkt unterscheidet sich die Region Rhein-Ruhr in Teilen von anderen Startup Regionen in Deutschland. Die Tatsache, dass überdurchschnittlich viele Technologie Startups gegründet werden, wirkt sich auf den Kapitalbedarf aus. Dieser ist nicht unbedingt niedriger (vielleicht sogar im Gegenteil), wird aber für andere Dinge – wie zum Beispiel technologische Entwicklung – benötigt als bei B2C-Startups oder B2B-Startups mit weniger technischem Fokus.
Leider lässt sich dem DSM nicht entnehmen wie viel Kapital Startups aus der Region Rhein-Ruhr aufgenommen oder selbst beigesteuert haben. Auch sonst ist die Informationslage zur Kapitalausstattung der einzelnen Startup Regionen recht dünn.
Der Anteil an Startups die sich ausschließlich aus eigenen Ersparnissen der Gründer finanzieren ist für die einzelnen Regionen bekannt. Hier liegt die Region Rhein/Ruhr auf Platz 3 (23,9%) hinter München (26,2%) und Hamburg (25,8%).
Außerdem hat der DSM auch ermittelt, wie hoch der Anteil an Venture Capital finanzierten Startups im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Regionen ist. Seit der ersten Erhebung 2014 sinkt der Anteil der deutschen Startups die VC finanziert werden. 2017 liegt dieser nur noch bei 15,9%. Leider ergeben die ermittelten Zahlen für die Region Rhein-Ruhr kein gutes Bild. Entgegen meiner persönlichen Annahme, dass die VC-Situation im Ruhrgebiet eher besser wird, zeigen die Zahlen einen starken Rückgang auf heute nur noch 8,2% VC-finanzierte Startups (2015 waren es mit 17,4% noch mehr als doppelt so viele Startups die VC-finanziert wurden). Das ist sehr enttäuschend und trägt wahrscheinlich dazu bei, dass die Zahl der neu gegründeten Startups so niedrig ist, wie wir dies aktuell beobachten.

Zahl der Startups generell

Ganz besonders ist mir bei der ersten Betrachtung des aktuellen DSM ins Auge gefallen wie das Wachstum der Zahl an Startups generell und in den einzelnen Regionen aussieht. Ist doch diese Zahl ein starker Indikator dafür, wie gut die Voraussetzungen zur Gründung eines Startups sind.
Dem DSM 2017 liegt eine Zahl von 1.837 Startups zu Grunde. Diese ist im Vergleich zum Vorjahr (1.224) um 33,4% höher und spiegelt den generellen Trend zu mehr Startup Gründungen in Deutschland wieder. Leider ist dieser Trend in der Region Rehin-Ruhr nicht annähernd so positiv. Konnten wir 2016 noch 14,1% aller deutschen Startups vorweisen, sind es heute nur noch 11,3%. Dies bedeutet in absoluten Zahlen zwar immer noch ein Wachstum von 35 Unternehmen. Die Wachstrumsrate liegt aber mit ca. 17% um fast 50% niedriger als im Bundesdurchschnitt.
Dieser Wert spiegelt deutlich wieder, dass alle Bemühungen die wir gemeinsam tätigen und auch die Bemühungen der Politik wenig Früchte tragen. Als wesentlichen Faktor für dieses unterdurchschnittliche Wachstum sehe ich die schlechte Ausstattung mit Fremd- und Risikokapital sowie die Tatsache, dass die Hochschulen in der Region Rhein-Ruhr keinen guten Job machen, wenn es darum geht Gründungsinteressierte Absolventen entsprechend abzuholen.

Hochschulen

Unter den Top-10-Gründerhochschulen die der DSM 2017 ermittelt hat befindet sich nicht eine einzige Hochschule aus dem Ruhrgebiet. Während München mit der Technischen Universität München und der Universität München (LMU) gleich zwei Hochschulen in den Top-Platzierungen hat, sprechen wir in der Region Rhein-Ruhr sehr viel über unsere tolle Hochschullandschaft und die Chancen die sich daraus sowie aus den hohen Studierendenzahlen ergeben. Sprechen alleine scheint aber nicht dazu beizutragen, dieses Potential auch wirklich zu nutzen.
Hoffnung macht mir dabei die Tatsache, dass es aktuell viele positive Initiativen an den verschiedenen Hochschulen gibt und auch das die Vernetzung der Hochschulen in Sachen Unternehmensgründung besser zu werden scheint. Ob diese Ansätze fruchten, werden wir aber erst in einigen Jahren sehen. Die Bretter die hier gebohrt werden sind äußerst dick und ich befürchte das die Bemühungen immer noch zu gering sind um den großen Rückstand auf Städte wie München, Berlin und Hamburg aufzuholen.

Was sollten wir tun?

Das ist die Frage aller Fragen. Was tun, wenn alles was bisher getan wurde nicht zum gewünschten Ergebnis führt?
Auch wenn ich selber ein sehr großer Freund davon bin, die Dinge selber in die Hand zu nehmen, braucht es in der aktuellen Situation wohl (auch) Initiativen etablierter Unternehmen und ganz besonders politisches Handeln. Alles was aus der Startup-Szene heraus entstanden ist, trägt alleine offenbar nicht dazu bei das unsere Region in Sachen Startups schnell stärker wird.
Deshalb sind Initiativen wie die vom Initiativkreis Ruhr eingeleiteten zu begrüßen. Die Idee einen regionalen Gründerkoordinator einzusetzen kann dazu beitragen, die Zahlen zu verbessern. Veranstaltungen wie der Ruhr-Summit (der zwar auf den ersten Blick eine Initiative eines Unternehmens ist, aber auf den zweiten Blick in engem Zusammenhang mit dem RuhrHub steht) tragen ebenfalls dazu bei, das Ruhrgebiet in den Augen von an Startups interessierten Personen aufzuwerten.
Trotzdem sollten wir als lokale Akteure der Startup-Szene nicht nachlassen und uns weiterhin engagieren. Insbesondere Projekte wie Carmen Radecks Ruhrgründer.de sowie das gerade frisch herausgebrachte Buch “Ruhrgründer Guide” von Michael Kriegel und Carmen Radeck tragen dazu bei, die Region nach Außen hin besser darzustellen und die in der Region tätigen Startups stärker untereinander zu vernetzen.

“The Huddle” – Startups und etablierte Unternehmen stecken die Köpfe zusammen…

Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie viele Gespräche ich zu diesem Thema sowohl mit Startups als auch mit etablierten Unternehmen geführt habe. Immer wieder höre ich, dass es in der Zusammenarbeit dieser beiden Unternehmertypen hakt. Projektlaufzeiten sind den einen zu lang und den anderen ist zuviel Druck in einem Entscheidungsprozess. Die einen wollen alles radikal anders machen während die anderen darauf achten, nicht gleich alles zu riskieren was in den letzten Jahren aufgebaut wurde. Die Unternehmenskultur äußert sich bei den einen im tragen von Sneaker und Pullover während die anderen zu Besprechungsterminen in Krawatte auftauchen.

Dabei sind das nur Symptome viel weiter greifender Herausforderungen.

Der Auftrag von KMU Digital

Diese Herausforderungen zu identifizieren und in etwas positives zu verwandeln, das sehen wir bei KMU Digital als einen unserer zentralen Aufträge an. Wir helfen etablierten Unternehmen dabei, Digitalisierung zu verinnerlichen und ohne großes Buzzword-Bingo, Beratersprech und ungesundem Halbwissen im eigenen Unternehmen umzusetzen.

Dabei ist ein wesentlicher Faktor der zum Gelingen beiträgt, die Zusammenarbeit mit digitalen Startups. Dort finden sich die konkreten Lösungen, die Gründer dieser Startups wissen wie Digitalisierung geht und oftmals haben sie außerdem vielfältige Erfahrungen im Umfeld von Konzernen und mittelständischen Unternehmen.

Deshalb haben wir unseren Accelerator Work Digital geschaffen. Gemeinsam mit den Work Inn Coworking Spaces bringen wir für jeweils 3 Monate etablierte Unternehmen und Startups in einem geschützten Raum zueinander. Gemeinsam arbeiten diese Unternehmen an der Lösung von Herausforderungen. Sie lernen sich kennen und schätzen. Sie machen erste gemeinsame Schritte in wichtigen Projekten. Und sie lernen voneinander.

“The Huddle”

Das ist unser Workshop Format mit dem wir an jeweils einem halben Tag den Dialog zwischen etablierten Unternehmen und Startups befeuern.

Egal in welcher Sportart. Im Huddle steckt die gesamte Mannschaft die Köpfe zusammen und spricht über die aktuelle Situation sowie über die beste Strategie diese Situation zu meistern. Das haben wir uns abgeguckt. Denn auch unser Huddle bietet einem engen Kreis an Unternehmern die Möglichkeit die Köpfe zusammen zu stecken und gemeinsam über aktuelle Herausforderungen zu diskutieren.

Rückblick: Der erste “The Huddle” am 03. August 2017

Am 03.08. haben wir den ersten Huddle des ersten Accelerator Durchgangs veranstaltet. Morgens um 09.00 Uhr gab es erst einmal ein gemeinsames Frühstück. Insgesamt 10 Unternehmer aus 8 Unternehmen (3 Startups, 5 etablierte Unternehmen) hatten sich versammelt und konnten direkt mit dem kennen lernen beginnen.

Nach einer kurzen Begrüßung stand Programmpunkt 1 auf der Tagesordnung. Der Anti-Pitch der Startups. Im Anti-Pitch verzichten alle Beteiligten darauf über die Stärken des eigenen Unternehmens zu sprechen und blicken eher auf aktuelle Herausforderungen. “Unsere” Startups konnten in dieser ersten Runde vielfältige Herausforderungen von der Suche nach Partnern über vertriebliche Prozesse bis hin zu konkreten Produktfragen loswerden. Nach jedem 10 Minuten Pitch stehen alle Zuhörer für 10 Minuten mit Tipps und Rat zur Verfügung. So kommt für jeden Unternehmer eine sehr große Auswahl an möglichen Lösungsansätzen heraus. Die Umsetzung bleibt dann jedem selber überlassen.

Nach dem Anti-Pitch der Startups gab es das Speeddating zwischen Startups und etablierten Unternehmen. In 15 Minuten lassen sich eine ganze Menge guter Ansatzpunkte finden. Tipps wurden ausgetauscht, gemeinsame Interessen identifiziert und weitere Gespräche vereinbart.

Damit auch die Herausforderungen der etablierten Unternehmen nicht zu kurz kommen, bieten wir diesen im Rahmen jedes Huddles die Möglichkeit ebenfalls über aktuelle Herausforderungen zu sprechen. Dabei kamen am 03.08. viele unterschiedliche Themen zur Sprache. Diese reichten von den schon oben beschriebenen Kommunikationsprobleme bis hin zu Fragen rund um Produkte die speziell an Startups gerichtet sind. Ohne dabei als Verkaufsveranstaltung zu enden, konnten auch den etablierten Unternehmen viel gute Tipps mit auf dem Weg gegeben werden.

Ausblick: Der zweite “The Huddle” am 07. September 2017

In jedem Accelerator Durchgang wird es den Huddle zwei Mal geben. Dies ist so, weil wir glauben das sich für die Startups in 4-5 Wochen eine Menge ändert und viele neue Herausforderungen auf sie zukommen. Aber auch die etablierten Unternehmen profitieren davon, dass sie eine Herausforderung die im Anti-Pitch diskutiert wurde nach einigen Wochen des Durchdenkens eher auf den Punkt gebracht und noch einmal neu diskutiert werden kann. Oder sie nehmen sich eine vollkommen neue Herausforderung und diskutieren über diese.

Am 07. September ab 09.00 Uhr starten wir deshalb mit dem zweiten Huddle dieses Accelerator Durchlaufs. Unsere Startups sind schon bereit und es hat auch erste Anmeldungen etablierter Unternehmen gegeben. Einige Plätze sind aber dennoch frei. Wer also als etabliertes Unternehmen vom Wissen junger Unternehmer profitieren und Herausforderungen aus einer komplett anderen Perspektive betrachten möchte, meldet sich einfach an. Das geht am besten mit einer kurzen eMail an d.arntjen@kmu-digital.net. Dennis wird euch einen Code für das Ticketing zukommen lassen, wenn ihr Vertreter oder Inhaber eines etablierten Unternehmens seid.

Ruhrgebiets-Startup finden

Die Startup-Szene im Rurhgebiet fasziniert mich seit einigen Jahren. Besonders die tolle Entwicklung, die durch Menschen wie Carmen Radeck von Ruhrgründer.de, unsere Mitorganisatoren beim Startup Kickern Dörte und Tim Schabsky vom Work Inn, die verschiedenen Akteure in den Wirtschaftsförderungen oder die vielen ungenannten und ungezählten kleinen und großen Initiativen getrieben wird, begeistert mich.

Was mir persönlich und sehr vielen meiner Gesprächspartner aus kleinen und großen Unternehmen fehlt, ist ein guter Überblick über die aktuell aktiven Startups. Auch die Entwicklung der Startup-Szene im Ruhrgebiet ist nicht gut dokumentiert. Wir haben alle irgendwie das Gefühl, dass wir uns auf einem guten Weg befinden. Gefühlt entstehen jeden Tag 10 neue Startups. Das Thema scheint absolut präsent zu sein und die Bemühungen vieler Akteure zeigen positive Effekte. Meinen wir. Aber wissen wir das auch ganz genau?

Wie viele Startups gibt es überhaupt im Ruhrgebiet?

Diese Frage habe ich persönlich mir schon sehr oft gestellt. Ich weiß es nicht. Und ich glaube, das auch sonst niemand diese Frage mit Sicherheit und auf Grundlage klarer Fakten beantworten kann. Sind es 50, 100, 200 oder noch mehr?

Wenn wir alle schon nicht wissen wie viele Startups es genau im Ruhrgebiet gibt, dann fällt die Antwort auf Fragen nach der Entwicklung der Startup-Szene noch viel schwerer. Weiß irgendwer in welchen Branchen und mit welchem Kundenfokus die Startups im Ruhrgebiet unterwegs sind? Kann uns irgendjemand sagen, wie viele Frauen gründen oder wie alt die Startups im Ruhrgebiet durchschnittlich sind? Bekommen alle Startups im Ruhrgebiet die Aufmerksamkeit die sie verdienen oder kann man da noch etwas tun?

Diesen Fragen möchten wir auf den Grund gehen. Darum haben wir die Startup Datenbank Startupsruhr.de ins Leben gerufen.

Wen interessiert denn welche Startups es gibt?

Andere Startups. Entscheider in Konzernen. Innovationsbeauftragte. Inhaber mittelständischer Unternehmen. Investoren. Wirtschaftsförderer. Politiker.

Das ist nur ein kleiner Auszug aus der Liste derjenigen die sich für die Startup-Szene des Ruhrgebiets interessieren. Die Motivation, mehr über Ruhrgebiets-Startups zu erfahren und einen besseren Überblick darüber zu bekommen was im Ruhrgebiet in Sachen Startups eigentlich los ist, fällt je nach Person und Position vollkommen unterschiedlich aus.

Der Innovationsbeauftragte möchte gerne mit geeigneten Startups Kooperationen schließen. Wirtschaftsförderer möchten wissen, was in “ihrer” Stadt ganz konkret los ist. Andere Startup-Gründer suchen junge Unternehmer die ähnliche Herausforderungen zu meistern haben um sich mit ihnen auszutauschen. Politiker wollen einen Überblick über die Entwicklung der Startup-Szene gewinnen.

Unser Ziel ist es, den allen gemeinsamen Wunsch nach mehr Transparenz Rechnung zu tragen. Dazu stellen wir jedem Startup einige wichtige Fragen und stellen die Antworten gut aufbereitet in Startup-Profilen zur Verfügung. Als Besucher von StartupsRuhr.de kann man nach diesen Informationen suchen und entsprechende Filter setzen. So bekommt jeder Besucher genau den Überblick den er für sein Anliegen braucht. Wir sind davon überzeugt, dass so die notwendige Transparenz geschaffen wird.

Transparenz erhöhen

Neben den übersichtlichen Startup Profilen, präsentieren wir regelmäßig interessante Startups in Form von kurzen Interviews. Mit den Antworten auf unseren Fragen, können sich alle interessierten Besucher einen noch tieferen Einblick in das jeweilige Startup verschaffen.

Transparenz in Form einer zentralen Anlaufstelle mit allen Startups aus dem Ruhrgebiet ist das oberste Ziel. Jedes einzelne Startups hat die Möglichkeit sich umfangreich zu präsentieren. Die meisten der abgefragten Daten stellen wir vollkommen frei zugänglich da. Nur vereinzelte Daten zur Finanzierung und das Pitchdeck des jeweiligen Startups geben wir erst später und nur an registrierte User frei.

Transparenz schaffen wir aber nicht nur auf der Ebene der einzelnen Startups. Wir stellen in Zukunft außerdem Zahlen und Daten in übersichtlicher Form zur Verfügung. So kann sich in Zukunft jeder der sich dafür interessiert, alle Fragen nach der Startup Szene im Ruhrgebiet selber beantworten.

Warum eine Datenbank die regional eingeschränkt ist?

Wir sind Ruhrgebiets-Enthusiasten und selber in der Startup Szene des Ruhrgebiets tief verankert. Weil wir jeden Tag erleben, wie intensiv die Szene sich vernetzt und wie stark sie sich weiterentwickelt, glauben wir das ein hoher Grad an Vernetzung innerhalb der Szene eines der Erfolgskriterien für das funktionieren einer solchen Datenbank ist.

Wir haben uns beispielhaft viele andere Datenbanken angesehen und stellen immer wieder fest, dass sich dort eine große Zahl an “Karteileichen” findet. Das ist schade, weil so kein genaues Bild entsteht. Suchende finden oftmals Daten zu Startups die es nicht mehr gibt oder die vorhandenen Daten spiegeln nicht das tatsächliche Bild der angezeigten Startups wieder.

Wenn sich die Betreiber solcher Datenbanken intensiver mit den eingetragenen Startups befassen könnten, wäre die Zahl der Karteileichen sicherlich geringer. Denn dann würden viele Dinge direkt im Alltag auffallen und man könnte entsprechende Datenpflege betreiben.

Wir glauben, dass wir dies ein Stück weit leisten können, weil wir viel im Ruhrgebiet unterwegs sind und immer sehr schnell von Neuigkeiten erfahren. So können wir aktiv eingreifen wenn Daten nicht mehr aktuell sind und erreichen so eine bessere Datenqualität.

Ein weiterer Grund aus dem ein regionaler Ansatz für uns Sinn macht, ist die Tatsache das das Ruhrgebiet mit seinen vielen großen Städten immer vor der Herausforderung steht, keine einheitliche Herangehensweise an den Umgang mit Startups zu haben. Bei der Entwicklung einer entsprechenden gemeinsamen Strategie, kann ein Überblick über die gesamte Szene helfen. So sieht jeder der sich dafür engagiert den wirtschaftlichen Erfolg des Ruhrgebiets durch die Ansiedlung innovativer Unternehmen zu fördern, wie der Stand der Dinge ist und wo besonders hohes Erfolgspotential besteht.

Startups besser vernetzen

Nicht zuletzt spricht auch die Vernetzung der Startups untereinander für einen regionalen Ansatz. Es ist leichter sich mit innovativen jungen Unternehmern auszutauschen wenn man weiß das diese “um die Ecke” sitzen. Ein solcher Austausch erleichtert die Gründung und die Entwicklung des eigenen Geschäfts. Vielleicht hat schon einmal ein anderer Unternehmer ähnliche Herausforderungen gehabt wie ich sie selber aktuell habe.
In Zukunft werden wir Funktionen implementieren die genau diesen Ansatz verfolgen. Startups können dann also andere Unternehmer finden die aktuell oder kürzlich vor ähnlichen Herausforderungen gestanden haben. Eine hervorragende Möglichkeit, Herausforderung zu lösen und schneller vorwärts zu kommen.

Startupsruhr.de als zentraler Informationspunkt

Neben den Einträgen in der Datenbank auf Startupsruhr.de und den Interviews mit den Gründern der eingetragenen Startups, dienen uns unsere Onlinemagazine Ruhrgründer.de und SteadyNews.de als Stimme für die Startup Szene des Ruhrgebiets und die Digitalisierung des Mittelstands.

Ergänzend zu diesen interessanten Angeboten, starten wir in den nächsten Wochen einen Startupsruhr.de Podcast. Dieser richtet sich an alle Gründer und Unternehmer im Ruhrgebiet. Wir werden Startups ausführlich vorstellen, interessante Persönlichkeiten aus der Startup-Szene und erfolgreiche Unternehmer nach ihren Geheimnissen und Erfahrungen befragen, Experten für die Digitalisierung ausquetschen und Mittelständler nach ihren Rezepten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Startups fragen.

So entsteht im Zusammenspiel der beiden Onlinemagazine und der Startup Datenbank Startupsruhr.de ein zentraler Informationspunkt für alle Dinge die im Ruhrgebiet in Sachen Digitalisierung und Startup-Entwicklung passieren.

 

Wir sind gestartet: Work Digital Accelerator in Dortmund

Es ist geschafft! 🙂 Am 29.06. haben wir mit unserer Kick-Off-Veranstaltung den Startschuss zum Work Digital Accelerator in Dortmund gegeben. Unsere Gäste, Teilnehmer und die Speaker sind zufrieden. Nun beginnt die gemeinsame sehr intensive Zeit der “Season One” unseres Accelerators.

Kick-Off am 29.06.

Unsere Kick-Off Veranstaltung war ganz bewusst als lockeres Zusammentreffen von Startups und etablierten Unternehmen im Coworking Space Work Inn am Campus in Dortmund geplant. Ziel ist es gewesen, die endgültig teilnehmenden Startups zu finden und potentielle Unterstützer im Kreis der etablierten Unternehmen zu begeistern.
Zu beiden Vorhaben können wir positive Dinge vermelden. Dazu aber später mehr.

Wir haben den Abend – entgegen unserer geplanten Agenda – mit Pizza und Bier begonnen. So konnten sich die Gäste bereits in lockerer Atmosphäre austauschen. Im Anschluss konnten Dörte Schabsky vom Work Inn und ich (Dennis Arntjen) kurz unser Vorhaben vorstellen.

Work Digital Accelerator

Wir möchten mit unserem Accelerator “Work Digital” B2B-Startups die Möglichkeit bieten, sich in Vertrieb und Marketing innerhalb von drei Monaten deutlich weiter zu entwickeln. Unseren Unterstützern aus dem Kreis etablierter Unternehmen bieten wir einen geschützten Raum zum ausprobieren und für den Kontakt zu B2B-Startups von denen Unternehmen die schon lange am Markt sind eine ganze Menge lernen können.

Uns ist es besonders wichtig, dass Startups und Unternehmen gegenseitig voneinander lernen. Deshalb fordern wir aktiv die Wissensvermittlung durch unsere Startups ein und streben Workshops von Startups und etablierten Unternehmen an.

Im Anschluss an unsere kurze Vorstellung des Accelerators in Dortmund konnten wir direkt mit einem sehr interessanten Vortrag über das Thema “Big Data” weitermachen. Tobias Brambach vom Startup Point8 aus Dortmund hat innerhalb von 25 Minuten verdeutlicht, warum Datenanalyse für Unternehmen wichtig ist. Seine Beispiele waren dabei sehr anschaulich und konnten den einen oder anderen Teilnehmer überzeugen.

Nachdem Tobias “Big Data”, Datenanlyse und Point8 vorgestellt hat, kamen wir direkt zu den ersten beiden Pitches

Erster Pitch: XignSys mit XignQR

Das großzügige Work Inn Campus im Technologiepark Dortmund ist der Standort für das Accelerator-Programm

Das Problem: Identitätsdiebstahl in großem Stil. 1,75 Milliarden € Schaden entstehen jedes Jahr alleine in Deutschland. In den letzten 5 Jahren wurden ca. 2,5 Milliarden IDs und Passwörter gestohlen.

XignSys aus Gelsenkirchen beschäftigt sich mit der Abschaffung des Passworts. Das Herzstück des Produkts XignQR ist eine App mit der die Benutzer alle Anmeldevorgänge für Einkäufe, Vertragsabschlüsse usw. vornehmen können.
Im Pitch verdeutlichte das Team welche Möglichkeiten sie durch dieses System schaffen und wie ihr Geschäftsmodell aussieht.

 

Zweiter Pitch: lupiter

lupiter entwickelt Logistik- und Supply Chain Software. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf Benutzerfreundlichkeit und der Abschaffung von Mängeln in der Transparenz. Die damit zusammenhängenden erhöhten Kosten durch hohe Lagerbestände, lange Lieferzeiten und verspätete Lieferungen gehören somit der Vergangenheit an.

In seinem Pitch konnte der Gründer Guiseppe Ruffo gut verdeutlichen wie er mit seiner Lösung die Probleme angeht und welche Herausforderungen er sieht.

lupiter wird im Rahmen des ersten Durchgangs des “Work Digital” Accelerators dabei sein. Gemeinsam arbeiten wir an vertrieblichen Herausforderungen arbeiten. Guiseppe steht dabei ebenfalls unseren Unterstützern zur Seite und wird sein umfangreiches Wissen zu Logistik und Digitalisierung teilen.

Im Anschluss an den zweiten Pitch haben uns Matteo Cagnazzo und Chris Wojzechowski die Blockchain in ihrem 25 Minuten dauernden Vortrag näher gebracht. Ich persönlich habe mich dabei ganz besonders darüber geärgert, dass ich noch immer nicht den Einstieg in digitale Währungen geschafft habe. 😉 Für unsere Gäste waren aber sicherlich die technischen Aspekte und Möglichkeiten der Blockchain wesentlich interessanter.

Nach diesem sehr informativen und (wie immer) kompetent gestalteten Vortrag haben wir direkt mit den drei noch fehlenden Pitches weiter gemacht.

Dritter Pitch: Point8

Point8 begleitet mittelständische Unternehmern bei der Datenanalyse und begeistert dabei immer wieder mit umfangreichen und überraschenden Erkenntnissen.

Welche Möglichkeiten das Team seinen Kunden bietet, konnte Florian Kruse im Pitch sehr gut verdeutlichen. Die Tatsache, dass das gesamte Gründerteam vor der Unternehmensgründung an verschiedenen Projekten am CERN in der Schweiz gearbeitet und geforscht hat, unterstreicht die besonderen Kompetenzen noch einmal.

Im Rahmen des Accelerators wird Point8 ebenfalls dabei sein. Wir unterstützen das Team dabei, vertriebliche Herausforderungen zu meistern und das Profil des Unternehmens weiter zu schärfen. Im Gegenzug wird Point8 unseren Unterstützern und den anderen Startups zur Seite stehen.

Vierter Pitch: CapX

CapX befindet sich noch in einer sehr frühen Phase. Das Unternehmen ist noch nicht gegründet. Allerdings hat Oliver Schubert viel Erfahrung in seinem Kompetenzbereich und konnte deshalb viele unserer Gäste überzeugen.

CapX ist ein Konzept, mit dem die Elektromobilität im öffentlichen Nahverkehr effizienter gestaltet werden soll. Gleichzeitig beseitigt Oliver durch seine Idee Probleme die durch die Energiewende entstehen.

CapX bietet dem öffentlichen Nahverkehr sehr schnelle Ladezeiten und Kosteneffizienz. Durch das neuartige Konzept des Capacity Exchange Stop werden AUfladezeiten für Busse extrem minimiert und die üblichen Probleme die zum Beispiel durch die Super Charger Technologie von Tesla entstehen beseitigt.

Im Rahmen des Accelerators werden wir CapX bei der Gestaltung des Geschäftsmodells und im Aufbau eines belastbaren Netzwerks unterstützen. CapX wird im Rahmen unseres Workshop-Angebots für unsere Unterstützer eine große Rolle spielen.

Fünfter Pitch: Wndl

Auch Wndl [ˈvandəl] beschäftigt sich mit Herauforderungen die durch erneuerbare Energien auf uns zukommen. Dabei konzentriert sich Wndl auf den Einsatz von Elektromobilität und Batteriespeicher für Häuser. Im Wesentlichen handelt es sich bei Wndl um ein Konzept, dass es jedem Marktteilnehmer ermöglicht sowohl (selbstfahrende) elektrische Fahrzeuge als auch Batteriespeicher für selbsterzeugten Strom aus erneuerbaren Energien für sich zu nutzen.

Nach den 5 Pitches hatten unsere Gäste die Möglichkeit den Startups viele Fragen zu stellen und ggf. schon das weitere gemeinsame Vorgehen zu planen.

Fazit

Wir sind mit dem Abend sehr zufrieden und freuen uns auf eine intensive Zeit mit den Startups und unseren Unterstützern. Das Feedback zum Abend, zu unserem Accelerator und zu den Pitches der Startups hilft uns und den Startups dabei, die Ideen weiter zu entwickeln und nun für drei Monate daran zu arbeiten, den jeweiligen Markteintritt zu festigen oder zu ermöglichen.

Als interessierte Mittelständler oder Mitarbeiter in einem etablierten Unternehmen, können Sie sich gerne auf unserer Webseite zum Work Digital Accelerator weiter informieren. Oder Sie nehmen alternativ direkt Kontakt mit uns auf um mehr über die Möglichkeiten der Mitwirkung zu erfahren. Dazu wählen Sie einfach meine (Dennis Arntjen) Nummer 0151/27536121 oder schreiben mir eine eMail an d.arntjen@kmu-digital.net.

Work Digital Kick-Off: Pitches und Vorträge im Überblick

Am 29.06. findet ab 18.00 Uhr das Kick-Off Event für den gemeinschaftlichen Accelerator des Work Inn und KMU Digital statt. Mit dem Accelerator unter dem Titel “Work Digital” möchten wir Startups die Möglichkeit geben, im Ruhrgebiet durchzustarten und mittelständischen Unternehmen dabei helfen, Digitalisierung im Dialog und in Kooperation mit jungen innovativen Unternehmen umzusetzen.

Während der Kick-Off Veranstaltung möchten wir zum Einen darüber sprechen, was wir für den ersten Durchgang (wir nennen ihn “Season One”) planen. Zum anderen stellen wir die ersten teilnehmenden Startups vor. Außerdem wird es zwei sehr interessante Kurzvorträge zu den Themen “Blockchain” und “Big Data” geben.

Agenda

18.00 Uhr – Ankunft
18.20 Uhr – Begrüßung durch das Work Digital Team
18.30 Uhr – Pizza & Bier (wer kein Bier mag, findet sicherlich auch andere Getränke ;-))
19.00 Uhr – Vortrag “Big Data” – Florian Kruse und Tobias Brambach von Point8 aus Dortmund werden einen Überblick über dieses für mittelständische Unternehmen spannende Thema geben. Wofür lässt sich Datenanalyse einsetzen? Was bringt das eigentlich? Ist das kompliziert und teuer?
19.25 Uhr – Pitches Round 1 – Pitchen werden XignSys aus Gelsenkirchen und lupiter aus Ratingen. Feedback der Gäste ist ausdrücklich erwünscht!
19.50 Uhr – Kaltgetränke und Netzwerken. Austausch rund um den ersten Vortrag und die beiden Pitches.
20.10 Uhr – Vortrag “Blockchain” – Matteo Cagnazzo und Chris Wojzechowski werden uns etwas über die spannenden Einsatzmöglichkeiten der Blockchain und über Kryptowährungen wie Bitcoin erzählen.
20.35 Uhr – Pitches Round 2 – Pitchen werden Point8 aus Dortmund, CapX aus Bochum und ein weiteres Startup, welches wir noch bekannt geben.
21.00 Uhr – Kaltgetränke und Netzwerken. Austausch rund um die Vorträge und Pitches. Gerne auch Feedback zu den Plänen rund um “Work Digital”. Außerdem bin ich mir sicher, dass Tim und Dörte vom Work Inn sehr gerne durch den neuen Coworking Space führen werden! 😉

Anmelden können sich verantwortliche Mitarbeiter und Inhaber mittelständischer Unternehmen übrigens gerne per eMail an d.arntjen@kmu-digital.net.

Wer noch nicht überzeugt ist, dass er oder sie unbedingt dabei sein muss, liest am besten direkt weiter! 😉

Die Pitches

Wir konnten fünf sehr interessante Startups davon überzeugen, sich auf die Bühne zu begeben und sich mit ihren Pitches dem Publikum zu stellen. Zwei der pitchenden Startups sind bereits fest in die Season One des Accelerators aufgenommen. Die anderen drei haben ebenfalls noch die Chance dazu zu stoßen!

Aber was tun die fünf Startups genau?

Point8

Point8 hat sich den Slogan “Because data matters” zu eigen gemacht. Gegründet von drei Physikern trägt Point8 eine Menge Wissen rund um die Analyse kleiner und großer Datenmengen in den Mittelstand. Dabei erreicht das Team für seine Kunden Erstaunliches und hat oftmals beweisen können, dass umfangreiches Fachwissen gepaart mit einem unverstellten Blick dazu führt, dass aus Daten wichtige Informationen abgeleitet werden können.

lupiter

lupiter entwickelt eine Logistik und Supply Chain Software in der Cloud. Damit bietet das Team umfangreiche Lösungen, die es Mittelständlern und großen Unternehmen ermöglichen, Ihre Logistik transparenter zu gestalten.

XignSYS

XignSYS hat mit XignQR die 4. Generation der Datensicherheit für Authentifizierung und Signaturen entwickelt. Das Team hat festgestellt, dass Passwörter heute keinen ausreichenden Sicherheitsstandard mehr bieten und außerdem viel zu unkomfortabel sind. Deshalb entwickelten die Gründer eine vollkommen andersartige Lösung.

CapX

CapX ist ein alternatives Ladekonzept für E-Fahrzeuge, welches die Herausforderung von Elektromobilität und Energiewende überwindbar macht. Durch Verringerung der Ladezeiten und Entlastung der Netze wird der Wandel zur Nachhaltigen Energie beschleunigt.

Unseren fünften Teilnehmer im Startup Feld stellen wir an dieser Stelle Anfang der nächsten Woche vor.

Wichtige Themen zur Digitalisierung

Unsere beiden Vortragsthemen haben wir gewählt, weil beide Themen super wichtig sind und sehr bald einen entscheidenden Einfluss darauf haben dürften, wie die Ausprägung von Digitalisierung im Mittelstand aussieht. Außerdem kennen wir alle Speaker persönlich und können deshalb sicher sein, dass die Informationen die durch die Vorträge vermittelt werden, wertvoll sind.

Big Data

Big Data ist ein Schlagwort, das wahrscheinlich jeder schon einmal gehört hat. Mit den Gründern von Point8 konnten wir für diesen Vortrag Speaker gewinnen, die aus der Praxis kommen. Jeden Tag sieht das Team von Point8 die Herausforderungen und Schwierigkeiten vor denen mittelständische Unternehmen stehen. Sie sind dabei geschätzter Partner des Mittelstands und liefern Ergebnisse, die in dieser Geschwindigkeit und Qualität bisher niemand hat liefern können.

Durch den starken Praxisbezug wird der Vortrag sehr informativ. Jeder Unternehmer wird daraus Rückschlüssen ziehen können die ihm einen Hinweis darauf geben, wie er sich für sein Unternehmen in Sachen Big Data verhalten sollte.

Blockchain

Noch so ein Schlagwort. Aber eines, das oftmals eher im Kontext von Kryptowährungen und damit zusammenhängend mit nicht ganz legalen Machenschaften genannt wird. Das die Blockchain – wie viele spannende Technologien – zwar missbraucht werden kann, aber eigentlich ein super spannendes Thema für den Mittelstand ist, erläutern unsere beiden Speaker zu diesem Thema.

Als Startup-Gründer und Mitarbeiter des Instituts für Internetsicherheit in Gelsenkirchen können die beiden sehr praxisnah berichten und spannende Anwendungsfälle erläutern. Sicherlich wird jeder Zuhörer eine Menge neuer Informationen mitnehmen.

Was wir tun: Netzwerke knüpfen die belastbar sind.

Wichtig: Netzwerken und gemeinsam essen

Auch wenn es fast das letzte Kapitel in diesem Artikel ist, sollen das Netzwerken und leckeres Essen nicht zu kurz kommen. Wir sorgen für Essen und Getränke. Als unser Gast bringst Du Dich und interessante Themen mit ein. Am Ende steht eine interessante Mischung, aus der wir hoffentlich alle eine Menge lernen können! 🙂

Am Ende des Abends werden Tim und Dörte vom Work Inn sicherlich gerne eine kleine Führung durch den neuen Coworking Space am Campus anbieten.

Also. Anmelden nicht vergessen: Mail an d.arntjen@kmu-digital.net.

Work Digital – Startup Accelerator in Dortmund

Work Digital. Startups pushen. Mittelstand digitalisieren

Die Idee eines Accelerator Programms mit dem nicht nur Startups aus dem Ruhrgebiet und dem Rest von NRW gepusht werden, sondern von dem auch mittelständische Unternehmen stark profitieren, habe ich schon seit längerem mit mir herumgetragen. Das diese Idee irgendwann einmal konkret zur Umsetzung kommt, habe ich immer davon abhängig gemacht ob ich die geeigneten Partner für dieses Vorhaben finden kann.

Mit Dörte und Tim Schabsky vom Coworking Space Work Inn hat sich der ideale Partner für unseren “Mittelstandsaccelerator” gefunden. Nicht nur das Tim und Dörte mit den verschiedenen Standorten ihrer Coworking Spaces die Arbeitsplätze und weitere Räumlichkeiten beisteuern. Sie sind auch genau die richtigen Partner auf der persönlichen Ebene. Gemeinsam haben wir ein erstes Konzept für den Start entwickelt, mit dem ich persönlich sehr glücklich bin.

Wir glauben, dass unsere beiden Zielgruppen Startups und Mittelstand mit der Teilnahme am Accelerator “Work Digital” viele Ziele erreichen können, die sie alleine und ohne die Teilnahme nicht erreichen würden:

[ts_row] [ts_one_half] Ziele für Startups[/ts_one_half] [ts_one_half] Ziele für Mittelständler[/ts_one_half] [/ts_row]

[ts_row] [ts_one_half] – Vertrieb strukturieren [/ts_one_half] [ts_one_half] – Lernen wie der Kontakt mit Startups funktioniert [/ts_one_half] [/ts_row]
[ts_row] [ts_one_half] – Markeintritt beschleunigen und stabilisieren [/ts_one_half] [ts_one_half] – In einem geschützten Raum Dinge ausprobieren [/ts_one_half] [/ts_row]
[ts_row] [ts_one_half] – Strukturen schaffen [/ts_one_half] [ts_one_half] – Mitarbeitern Wissen zu digitalen Geschäftsmodellen vermitteln [/ts_one_half] [/ts_row]
[ts_row] [ts_one_half] – Kooperationpartner und Kunden finden [/ts_one_half] [ts_one_half] – Unternehmerisches handeln stärken [/ts_one_half] [/ts_row]
[ts_row] [ts_one_half] – Von anderen Startups lernen [/ts_one_half] [ts_one_half] – Kooperationspartner und Lieferanten finden [/ts_one_half] [/ts_row]

Der Ablauf

Aus Sicht der Startups

Wir starten Mitte Juli mit unserer ersten Runde. Diese Runde dauert drei Monate. Den Arbeitstitel “Work Digital. Season One” übernehmen wir dabei direkt. 😉

Im Vorfeld der Season One wählen wir 5 Startups als Teilnehmer aus. Jedes Startup das gerne teilnehmen möchte, kann sich schon jetzt bewerben. Dazu brauchen wir gar nicht viel. Eine eMail mit einer kurzen Beschreibung zu dem was ihr tut, einem evtl. schon vorhandenen Pitchdeck und einer Einschätzung wo ihr heute steht reicht erst einmal aus. Wir kommen dann auf euch zu, laden euch zum Pitch und einem ausführlichen Gespräch nach Dortmund ein und entscheiden dann sehr zeitnah ob ihr dabei seid oder nicht.

  1. Alle Startups die dabei sind, bekommen vom Work Inn kostenfreie Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt. Dabei haben wir maximal 15 Arbeitsplätze zu vergeben, die wir auf die Startups verteilen. Lediglich die Kosten für Getränke und wenn gewünscht einen Schrank übernehmen die Startups selber.
  2. Jedes Startup wird durch einen Mentor betreut. Der Mentor führt viele Gespräche mit euch, gibt Tipps und Hinweise, öffnet den Zugang zu seinem persönlichen Netzwerk und zum Netzwerk des Accelerators und steht immer für Fragen zur Verfügung.
  3. Es gibt zwei fest definierte Veranstaltungen auf denen ihr den aktuellen Stand pitcht. Dabei geht es darum, dass ihr vor uns und den eingeladenen Gästen zeigt wo ihr steht. Ihr bekommt dadurch wichtiges Feedback von Experten und lernt neue Leute kennen, die euch nach vorne bringen.
  4. Ihr erhaltet Zugang zu unseren Veranstaltungen. Das monatliche Mitbringfrühstück des Work Inn könnt ihr nutzen um eure Herausforderungen zu pitchen und mehr Feedback zu bekommen. Die Fachvorträge von KMU Digital nutzt ihr um zusätzliches Wissen aufzubauen.
  5. Zusätzlich erhaltet ihr von uns einen Überblick über die vielen verschiedenen Veranstaltungen zum Thema Gründung und Startup im Ruhrgebiet. Was ihr wahrnehmt und was euch am besten hilft, entscheidet ihr selber!
  6. Am Ende der Season One steht der Demo Day. Hier präsentiert ihr euch in Pitches und intensiven Gesprächsrunden den eingeladenen Gästen. Eine Jury beurteilt, wo ihr steht und legt die Plätze 1-5 fest.
  7. Als besondere Motivation bekommen die drei besten Startups aus Season One die große Chance, während des Ruhr Summit in Dortmund zu pitchen und sich gegen eine Feld aus internationalen Startups durchzusetzen. Wer sich hier gut präsentiert, findet wertvolle Kontakte und vielleicht direkt Kooperationspartner, Kunden und Investoren.

Ihr seht. Es gibt eine Menge zu tun. Und ihr seht, wir setzen uns stark für euch ein.

Unser Ziel ist es euch zu pushen. Wir möchten Dortmund, das Ruhrgebiet und NRW in Sachen Startups noch besser machen. Außerdem bieten wir Mittelständlern den Zugang zum Accelerator, weil wir diesen Weg für einen der besten halten, Digitalisierung in eine etablierte Organisation zu bringen.

Aus Sicht des Mittelstands

Mitten im Sommer, nämlich Mitte Juli starten wir mit “Work Digital. Season One”.

Für euch als Mittelständler sieht der Ablauf folgender Maßen aus:

  1. Wenn ihr direkt als einer unserer Unterstützer dabei seid, nehmt ihr schon am Auswahlverfahren teil und entscheidet mit, welche 5 Startups in Season One dabei sein werden. Wie Ihr Unterstützer werdet und welche Konditionen wir euch anbieten, erfahrt ihr wenn ihr Kontakt zu uns aufnehmt. Entweder ihr ruft Dennis Arntjen unter 0151/27536121 an oder schreibt ihm eine eMail an d.arntjen@kmu-digital.net.
  2. Während des Accelerator Programm laden wir euch gerne zu einem der Pitch-Days ein. Dort lernt ihr die Startups kennen, lernt durch deren Pitches und die anschließenden Gespräche und profitiert vom Wissen aller anderen Teilnehmer.
  3. Natürlich seid auch ihr herzlich eingeladen, unsere Veranstaltungen zu besuchen. Einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten bekommt ihr hier in den SteadyNews, im Work Inn Veranstaltungskalender oder auf Nachfrage.
  4. Als Unterstützer (siehe Punkt 1) habt ihr auch zwischendurch die Möglichkeit mit den Startups Kontakt aufzunehmen, mit den Gründern über deren Arbeit zu sprechen, mögliche Kooperationen zu planen und einfach Startup Spirit kennen zu lernen. Ihr bekommt einen Arbeitsplatz im Coworking Bereich an dem eure Mitarbeiter jeder Zeit arbeiten können.
  5. Am Ende der Season One findet der Demo Day statt. Die 5 Startups pitchen, ihr führt als Unterstützer ausführliche Gespräche und stellt ggf. auch ein Mitglied in der Jury. Wieder steht euer Lernziel im Vordergrund.
  6. Beim Ruhr Summit seid ihr natürlich als Unterstützer ebenfalls dabei. Dort lernt ihr weitere Startups kennen und könnt das Wissen das ihr in den drei Monaten von Season One gelernt habt, aktiv einsetzen. Die Pitches der drei Top Work-Digital Startups müsst ihr nicht mehr sehen. Mit denen habt ihr eure Vereinbarungen dann sicherlich schon getroffen. 😉

Welche Ziele verfolgen wir?

Mit dem Accelerator verfolgen wir alle ein gemeinsamen Ziel: Wir möchte frische Ideen fördern, die Wirtschaft im Ruhrgebiet und in ganz NRW stärken und interessante Projekte begleiten.
Das wir diese Ziele als Unternehmer nicht durch ehrenamtliche Tätigkeit erreichen möchten, versteht sich von selbst. Work Digital soll ein wirtschaftlich nachhaltiges Projekt sein.

Deshalb bieten wir verschiedene Möglichkeiten an, an Work Digital teilzunehmen. Für Startups ist das alles vollkommen kostenlos. Mittelständler bzw. jedes Unternehmer, kann zum Unterstützer werden oder sogar eine Mentorenrolle einnehmen. Dazu zahlt ihr uns einen monatlichen Betrag, der immer eine Laufzeit von 2 Accelerator-Durchgängen hat. Ihr könnt also mit einer Bewerbung für “Work Digital. Season One” auch gleich zum Unterstützer für Season Two werden.

Was “erwarten” wir von den Startups?

Kurz gesagt: Aktive Mitarbeit.

Wir möchten keine Anteile an eurem Unternehmen und zwingen euch keine Investorengespräche auf. Das einzige was wir wirklich von euch erwarten ist aktive Mitarbeit. Unser Ziel ist es, für euch am Ende der ersten drei Monate einen echten Fortschritt erzielt zu haben. Und das die Mittelständler die uns (und euch) unterstützen, ihre Ziele erreichen können.

Dazu brauchen wir euch. Wir geben euch viele Hilfestellungen. Im Gegenzug solltet ihr für Gespräche mit Mittelständlern offen sein und euer Wissen mit den anderen Startups und Unternehmern teilen. Das muss nicht das Wissen zu euren Kernprodukten sein. Vielmehr geht es uns darum, grundsätzliche Herangehensweisen und Strategien beim Aufbau eines Startups zu vermitteln.

Wie geht ihr die unterschiedlichen Herausforderungen an?
Was habt ihr zuerst getan und welche Dinge waren erst einmal nicht so wichtig?
Wie schafft ihr es, die vielen Fäden in der Hand zu behalten und nie euer Ziel aus dem Auge zu verlieren?
Wie geht ihr an die Entwicklung eures Produkts?

Dies sind nur einige der Fragen die vielen anderen Startup Gründern und vor allem Führungskräften und Inhabern mittelständischer Unternehmen unter den Nägeln brennen. Wenn ihr Antworten geben könnt, dann bekommt ihr dafür eine Menge zurück. Versprochen!

Welche Unterstützer wünschen wir uns?

Wir richten uns ganz bewusst an den Mittelstand in NRW. Denn wir glauben, dass der Zugang zu einem Accelerator Programm für mittelständische Unternehmen der beste Weg ist, mit Startups und der Digitalisierung in Berührung zu kommen. Durch die Begleitung von Work Digital lernt ihr die Arbeitsweise von Startups kennen ohne euch direkt an diesen zu beteiligen. Ihr habt die Möglichkeit Wissen in euer Unternehmen zu transferieren, dass ihr euch sonst nur durch externe Berater oder hohe Investitionssummen holen könnten. Außerdem bewegt ihr euch in einem geschützten Raum, in dem ihr Fehler machen könnt ohne direkt an finanzielle oder organisatorische Grenzen zu stoßen.

Wir wünschen uns tatkräftige Unternehmertypen. Menschen die anpacken möchten. Menschen die lernen möchten, wie Digitalisierung ihr Unternehmen verändert.

Ich will dabei sein!

Als Startup

Sehr gut. Dann sendet uns eine Mail an d.arntjen@kmu-digital.net. Darin beschreibt ihr kurz was ihr tut, wer ihr seid und warum ihr gerne am Accelerator teilnehmen möchtet. Wenn ihr habt, sendet uns auch ein Pitchdeck zu.

Wir laden euch dann zum Pitch und einem kurzen Gespräch nach Dortmund ein. Ihr habt dann die Gelegenheut im Detail über euch zu sprechen und eure Ziele zu verdeutlichen.

Am Ende wählen wir dann unter allen Bewerbern 5 Startups aus, die gut zu uns passen.

Wenn ihr im Vorfeld Fragen habt, ruft gerne Dennis Arntjen unter 0151/27536121 an.

Als Unterstützer

Ruft am besten direkt an unter 0151/27536121. Wir klären dann alle eure Fragen und sprechen über die verschiedenen Möglichkeiten in Season One als Unterstützer dabei zu sein.

Wenn ihr nicht anrufen möchtet, schreibt eine Mail an d.arntjen@kmu-digital.net.

Los geht es!

Wir wollen nicht mehr lange fackeln und schnell loslegen. Deshalb haben wir für den 29.06.2017 ab 18.00 Uhr unsere Auftaktveranstaltung in Dortmund angesetzt. Wir möchten dort zwei aktuelle Themen zur Digitalisierung in kurzen Vorträgen von jeweils 20 Minuten anreißen. Eines der Themen wir die Blockchain sein. Das andere steht noch nicht ganz genau fest. Es wird aber auf jeden Fall top aktuell und hochinteressant.

Wer dabei sein möchte, spricht uns einfach per Mail an: d.arntjen@kmu-digital.net. Wir haben nicht viele Plätze zur Verfügung. Maximal 25 Gäste können wir einlassen. Wenn ihr also gerne dabei sein möchtet, dann beeilt euch mit der eMail. 😉

Wie organisieren Startups ihren Vertrieb?

Nikolas Schran und Michael Kreidler sind ganz offensichtlich echte Profis. Beide wissen von was sie reden, wenn sie über den Aufbau professioneller erfolgreicher Vertriebsstrukturen sprechen. Die notwendige Erfahrung haben Sie beim Bochumer Startup Employour gesammelt. Dort sind die beiden recht früh zum Gründungsteam dazu gestoßen und konnten eine Menge Erfahrung sammeln.

Heute, nach einigen Jahren Startup Luft schnuppern als Angestellte, betreiben die beiden mit SellUp, ein junges Startup in Bochum. Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, die Kaltakquise am Telefon persönlicher und somit erfolgreicher zu gestalten. Dazu entwickelten sie das Tool eyeCall, mit dem Ad-hoc Videoverbindungen zu potentiellen Kunden aufgebaut und Dokumente ausgetauscht werden können.

Neben der Entwicklung von eyeCall berät SellUp Startups beim Auf- und Ausbau des eigenen Vertriebs. Wie Sie das angehen, warum sie die Befähigung haben Startups optimal zu beraten und welche Empfehlungen sie jedem jungen Unternehmer geben, das haben Sie uns im Videointerview verraten.

Ergänzend zu diesem Videointerview hat Nikolas Schran ganz aktuell auch Carmen Radeck von Ruhrgruender.de ein Interview gegeben. Es lohnt sich, dort nachzulesen, nachdem ihr hier das komplette Video gesehen habt! 😉

 

Carmen Radeck im Interview zum RuhrSummit 2016

Carmen Radeck, Unternehmerin und mit ihrem Blog Ruhrgründer.de die treibende Kraft für die Startup Szene des Ruhrgebiets, organisiert gemeinsam mit anderen Personen den ersten RuhrSummit. Der RuhrSummit ist das mit Abstand größte Startup Event des Ruhrgebiets. Die Organisatoren um Carmen Radeck haben es sich zum Ziel gesetzt, für einen Tag die Startup Szene in das “Spotlight” der bundesweiten Startup Akteure zu rücken. Mit über 250 teilnehmenden Startups, super interessanten Speakern und vielen Vertretern großer Unternehmen und Konzerne wird die Veranstaltung am 28. Juli in der Zeche Carl in Essen sicherlich ein echtes Highlight!

Im SteadyNews Interview mit Dennis Arntjen beantwortet Carmen Radeck uns einige Fragen:

Hallo Carmen. Du bist an der Organisation des RuhrSummit beteiligt. Wer ist noch dabei und wie habt ihr euch “gefunden”?

Hallo Dennis! Organisiert wird der RuhrSummit von Oliver Weimann und seinem Team von der 360 Online Performance Group und mir mit RuhrGründer. Für den ImpactSummit als parallel laufendes Co-Event haben wir Dirk Sander vom Social Impact Lab Duisburg ins Boot geholt.

Oliver und ich sind uns im letzten Jahr immer mal wieder auf verschiedenen Gründer- und Startup-Veranstaltungen über den Weg gelaufen. Was uns sofort verbunden hat, war, dass wir beide leidenschaftliche Ruhrpott- und Startup-Aktivisten sind. Ende letzten Jahres rief Oliver mich an, ob ich nicht Lust hätte, mit ihm mal ein richtig großes Startup-Event hier im Ruhrgebiet zu organisieren. Da hab ich natürlich sofort ja gesagt. Naja, fast sofort 😉

Als sich dann im Frühjahr das Social Impact Lab in Duisburg gründete, kam ziemlich schnell die Idee auf, das Team mit ins Boot zu holen, um mit Social Entrepreneurship ein echtes Trendthema zu bespielen und auch von dem deutschlandweiten Netzwerk der Lab-Bewegung zu profitieren.

Möglich wurde beides aber erst durch die Unterstützung des Initiativkreises Ruhr. Den konnten wir schon ziemlich früh für den RuhrSummit als Partner gewinnen.

Gib uns doch mal bitte ein paar Eckdaten. Wie viele Gäste erwartet ihr? Wie viele Vorträge wird es geben? Was sind die Kernthemen und wie ist der Ablauf geplant?

Wir erwarten mehr als 500 Teilnehmer, und es wird einen ganzen Haufen an Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden geben. Mehr als 50 Speaker stehen auf unserer Agenda. Kernthemen sind die klassischen Gründerthemen Marketing, Fundraising, Tech & Unternehmensorganisiation, aber eben auch Social Entrepreneurship.

Der Ablauf sieht so aus, dass jeweils vier Panels parallel laufen, zwei Vortrags- und zwei Workshop-Panels. Vormittags beispielsweise gibt es eine ganze Vortragssession nur zu Social Entrepreneurship, die anderen drei zu verschiedenen Themen.

Da spricht beispielsweise Ergobag-Gründer Sven-Oliver Pink über Wachstum als Herausforderung, Thomas Burges von Ernst & Young erzählt was zu Megatrends, Jörn Kiwitt von Evonik spricht über Lean Startup im Konzern, Employour-Gründer Stefan Peukert teilt seine Erfahrungen über das Gründen im Ruhrpott und wie man Investoren überzeugt, Lea-Maria Zimmermann von Bauduu spricht über das Thema Frauen und Startups und RWE-Vorstandschef Peter Terium hat als Thema “Let’s innogize”.

Neben den Vortrags-Sessions gibt’s dann insgesamt noch vier Workshoprunden zu Marketing, Fundraising, Tech&Orga und Social Impact – genauso wie die Vorträge mit hochkarätigen Speakern.

Nach den Vorträgen steigt das Finale des Pitch-Wettbewerbs. Zwischendurch sind zwei Speeddating-Sessions zwischen Startups und Investoren/Corporates geplant. Und zum Abschluss gibt’s die große Party!

Also ein richtig volles Programm den ganzen Tag über.

Neben dem RuhrSummit findet zur gleichen Zeit am selben Ort auch der ImpactSummit statt. Worum geht es dabei?

Beim ImpactSummit geht’s wie gesagt rund um Sozialunternehmertum bzw. Social Entrepreneurship. Auch hier gibt’s ein richtig cooles Line-up mit tollen Speakern wie dem Trivago-Gründer Rolf Schrömgens, Raul Krauthausen von Sozialhelden, Johannes Korten von der GLS Bank, Franziska Schaefermeyer von Tengelmann Ventures oder dem Gründer von Betterplace, Till Behnke.

Übrigens berechtigen die Tickets zur Teilnahme an beiden Events. Das macht die Entscheidung, was man sich anschaut, natürlich nicht leichter.

Die Startup-Szene im Ruhrgebiet entwickelt sich – nicht zuletzt dank Deiner Aktivitäten – ganz großartig. Wofür brauchen wir da überhaupt so ein mega Event?

Gerade weil so ein mega Event bisher noch gefehlt hat!

Wenn man mal die letzten zwei Jahre zurückblickt, ist es wirklich unglaublich, was sich in Sachen Startupszene Ruhrgebiet entwickelt hat. Mittlerweile hat sich ja schon einiges an festen Eventformaten wie den Fuckup Nights, Eurem Startup Kickern, den Startup Nights oder BizSlam etabliert. Dazu gibt’s eine ganze Reihe an kleineren Networking-Veranstaltungen und Gründerstammtischen.

Aber ein großes Event, das auch Strahlkraft über die Ruhrgebietsgrenzen hinaus hat, das Startups, Unternehmen und Konzerne der Region gleichermaßen begeistert, das auch den NRW-Wirtschaftsminister dazu veranlasst, die Schirmherrschaft zu übernehmen – das hat unserer Meinung nach noch gefehlt, um hier im Ruhrpott mal wirklich ein Zeichen zu setzen, dass wir es ernst meinen der Startup-Szene Ruhr.

Erklärtes Ziel ist es, neben vielen Startups auch Vertreter einiger Konzerne und mittelständischer Unternehmen dabei zu haben. Wie stellt ihr sicher, dass die Vernetzung funktioniert?

Um für die Speeddatings die angemeldeten Startups mit Investoren oder Corporates möglichst passend zu matchen, haben wir einerseits direkt mit Vertretern der Investoren/Corporates gesprochen. Andererseits haben wir bei der Registrierung der Startups einiges an Informationen abgefragt. Dazu gibt es einen separaten Raum, wo sich die Beteiligten in Ruhe austauschen können. Ob und was dabei herumkommt, das hängt sicherlich auch immer noch von anderen Faktoren ab als den bloßen Fakten. Alles ist möglich.

Die Agenda auf http://summit.ruhr sieht so aus, als ob es wenig Freiraum für Gespräche unter den Gästen gibt. Habt ihr vor oder nach dem Summit die Möglichkeit eingeplant sich besser kennen zu lernen und gemeinsam Projekte anzustoßen?

Na klar! Networking sehen wir als einen ganz wichtigen Bestandteil des RuhrSummits. Am Abend vor dem Summit bieten wir den angemeldeten Startups an, sich beim Pub Crawl durch die Bochumer Kneipenszene schon mal ganz entspannt kennenzulernen. Dafür kann man sich übrigens per Mail an pubcrawl@summit.ruhr anmelden. In der Mittagspause kann man auch ganz wunderbar netzwerken. Aber die richtig große Networking-Party steigt dann nach dem Konferenz-Programm mit Musik und kühlen Getränken.

Carmen, vielen Dank das Du Dir die zeit für dieses Interview genommen hast. Wir sind am 28.07. auf jeden Fall in Essen dabei!

Als kleine Einstimmung, hier noch das Teaser-Video mit Carmen Radeck: