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#Blogparade: Die heftigste Veränderung die uns die Digitalisierung in den nächsten 5 Jahren bringen wird!

Was ist Deine Meinung zu der Frage “Was wird die heftigste Veränderung durch die Digitalisierung in den nächsten 5 Jahren sein?”

  • Glaubst Du, dass sich unsere Arbeitswelt stark verändern wird?
  • Werden es grundlegend neue Geschäftsmodelle sein? Wenn ja, welche?
  • Wird uns die Blockchain vollkommen neue Wege ermöglichen, Geschäfte zu machen?
  • Betrifft die Digitalisierung in erster Linie gesellschaftliche Veränderungen und werden wir deshalb heftige politische Veränderungen erleben?

Oder welche Veränderung wird Zuhörer Deiner Meinung nach noch in 50 Jahren aufrütteln, wenn Zeitzeugen berichten?

Warum eine Blogparade genau zu dieser Frage?

Genau darum dreht sich diese Blogparade. Viele Experten rücken die unterschiedlichsten Dinge in den Fokus. Ich bin mir sicher, jeder dieser Experten hat recht mit dem was er ankündigt und propagiert. Aber was letzten Endes die wirklich grundlegenden Veränderungen angeht, kann niemand eine Vorhersage treffen.Nur Vermutungen anstellen.

Um einmal ein umfassendes und vor allem an einer Stelle gesammeltes Bild zu sehen, möchte ich eure Beiträge sammeln und in einem eigenen Beitrag verlinken. Dies ergibt dann eine interessante Sammlung, die Ausgangspunkt für eine spannende Lektüre unterschiedlichster Blogs zum Thema Digitalisierung sein kann.

Ich freue mich, wenn möglichst viele Enthusiasten, Gegner, Warner, Utopisten und/oder Realisten ihre Meinung kund tun und sich an dieser Blogparade beteiligen.

Was ist eine Blogparade eigentlich?

Jede Blogparade beginnt mit einem Aufruf wie dem ganz am Anfang dieses Beitrags. Immer liegen eine Frage oder ein bestimmtes Thema zu Grunde. Dazu schreiben dann (hoffentlich viele) Blogger einen Beitrag der die Frage beantwortet und ggf. weiteres Hintergrundwissen liefert.

Mit einer Blogparade möchte der Initiator Antworten auf Fragen erhalten, Meinungen vergleichen, Tipps sammeln und eine Vernetzung gleichartiger Blogs erreichen.

Jeder der diesen oder einen anderen Aufruf zu einer Blogparade liest, kann daran teilnehmen. Das heißt, wenn er die Möglichkeit hat irgendwo einen Artikel digital zu veröffentlichen.

Was passiert mit den Artikeln zu dieser Blogparade?

Ich werde alle Artikel die zu dieser Blogparade eingereicht werden hier im Blog anteasern und verlinken. So entsteht die oben erwähnte Sammlung wertvoller Artikel und gleichzeitig eine kleine Sammlung interessanter Blogs die sich mit der Digitalisierung beschäftigen.

Außerdem nehme ich alle Blogger in einer extra Twitter-Liste auf. Wer diese Liste abonniert, wird in Zukunft immer alle Neuigkeiten von euch erfahren und die Sammlung lesenswerter Blogs hat auch in Zukunft einen Sinn.

Zusätzlich werde ich eine kleine Auswertung erstellen. Anhand dieser Auswertung soll am Ende erkennbar sein, welche Themenbereiche von wie vielen Experten als relevant erachtet werden. So sehen wir vielleicht etwas klarer, welche Veränderungen für die Zukunft erwartet werden.

Und natürlich bekommt jeder der einen Artikel einreicht jeweils mit einreichen des Links einen Tweet sowie einen Facebook-Beitrag. So sehen noch mehr Leser welche Beiträge eingereicht wurden und was Du als Experte zu der Frage zu sagen hast.

Gibt es Rahmenbedingungen?

Nicht großartig kompliziertes. Nur:

  • jeder Artikel zur Blogparade sollte hier in den Kommentaren oder per eMail an mich (d.arntjen@kmu-digital.net) vom jeweiligen Autor “gemeldet” werden.
  • Wenn ihr mögt, nutzt den Hashtag #DrasticDigitalChange und natürlich außerdem #Blogparade für die Verbreitung eures Beitrags
  • Die Blogparade läuft bis zum 15.02.2018. Jeder Beitrag der bis zu diesem Zeitpunkt eingereicht wird, nimmt teil und wird in die Zusammenfassung sowie in die Auswertung aufgenommen.

Das war es schon. 🙂

Ich freue mich auf viele tolle Beiträge, ganz viel Meinung und richtig viel geteiltes Wissen!

Und hier sind sie 😉

  1. Der erste Beitrag stammt von Alexander Schreiner. Alexander schreibt über die Jobsituation in der Zukunft bzw. über die Auswirkungen die die Digitalisierung auf unsere Jobs haben wird.
    Unter dem Titel “Digitalisierung lässt grüßen: Wohin mit unseren Jobs?” reicht er den ersten Beitrag ein.

Das war koks.digital 2017: Top Speaker, tolle Themen und Netzwerken vom feinsten

In diesem Jahr fand die Online Marketing Konferenz koks.digital zum zweiten Mal statt. Noch größer, noch besser besetzt und mit noch viel mehr interessanten und hilfreichen Informationen! Also gleich vorweg: Das war top!

Ich fange als besser ganz von vorne an. 🙂

Meine persönliche Agenda für koks.digital 2017

  1. Digitaler Vertrieb von erklärungsbedürftigen Produkten und Dienstleistungen.
    Speaker: Marcel Schöne von uppr
  2. Youtube Marketing
    Speaker: Patrick Pape von morefire
  3. Content Marketing: Für jede Lösung ein Problem!
    Speaker: Nadine Krewenka & Charlotte Stolp von diva-e
  4. Influencer Marketing – Reichweite durch Meinungsführer?
    Speaker: Wahid Rahim von RankSider
  5. Whitehad Facebook – Blackhat Ergebnisse
    Speaker: Ben Küstner von Social Marketing Nerds und Pottsalat
  6. Von 0 auf 600.000 Social Visits in nur 3 Monaten
    Speaker: Jan Stranghöner von Social Marketing Nerds & Alexander Boecker von FUNKE Mediengruppe

Das ganze natürlich unterbrochen von einer leckeren Currywurst am Mittag und diversen Kaltgetränken über den Tag verteilt! 😉

Vortrag 1: Digitaler Vertrieb von erklärungsbedürftigen Produkten und Dienstleistungen

Leider habe ich von diesem Vortrag nicht ganz alles mitbekommen. Marcel hat jedenfalls sehr detailliert und gut untermauert viele Informationen dazu preisgegeben wie er persönlich erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen digital vermarktet. Sein Ansatz ist dabei sehr Zahlengetrieben. Jeder kleine Schritt wird gemessen und dokumentiert. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse wird dann die Strategie optimiert.

Das meiste was ich hier wiedergebe leite ich aus den Folien von Marcel ab. Ich hoffe, dass ihr dadurch trotzdem einen guten EInblick in das Thema bekommt.

Nach dem recht theoretischen Einstieg den Marcel dazu genutzt hat etwas zur klassischen Definition von Zielgruppen zu sagen ging es direkt in die Vollen. Es wurde sehr schnell klar, dass Marcel nicht wirklich “klassisch” an das Thema digitaler Vertrieb herangeht. Zielgruppen klassisch definieren? Warum, wenn man es im Digitalen auch anders machen kann. Nämlich Ereignis und Nutzenbasiert!

Was heißt das? Marcel bringt es auf den Punkt: Egal wie hoch mein Haushaltseinkommen ist und wo ich wohne, wenn meine Heizung im Keller jetzt kaputt ist, brauche ich schnell eine neue bzw. jemanden der mir meine bestehende Heizung repariert. Ein Definition der Zielgruppe über Sinus-Milieus oder andere klassische Herangehensweisen wäre in diesem Fall wohl nicht sehr zielführend.

Das schöne ist, wir sind heute in der Lage im Vertrieb auf solche Ereignisse sehr gezielt zu reagieren. Im Fall einer defekten Heizung, werden sehr viele Menschen als allererstes Google nutzen um Hilfe zu erhalten. Und zack, jetzt wissen wir etwas über den Kunden was wir nach klassischer Definition nicht gewusst hätten!

Nicht viel anders ist es, wenn die Heizung nicht in diesem Augenblick defekt ist sondern sich eine Person aus der Zielgruppe nur grundsätzlich darüber informiert was sie zum Beispiel in Sachen Umweltschutz oder bei einer gesetzlichen Änderung tun kann um die eigene Heizungsanlage optimal zu gestalten. Auch hier wissen wir als digitale Vertriebler sehr schnell, dass dieser Kunden irgendwann das Bedürfnis haben wird, seine Heizung zu erneuern. Wenn wir ihn ab dem Zeitpunkt der ersten Äußerung seines Bedürfnisses “begleiten” und mit für ihn relevantem Content versorgen, dann steigen unsere Vertriebschancen enorm!

Was sagt Marcel, wie wir an die Kunden herantreten sollten um ein optimales Ergebnis zu erzielen? Kommt drauf an und würde ich testen, ist da vereinfacht gesagt seine Antwort. Er hat in seinem Vortrag zwei vollkommen unterschiedliche Herangehensweisen vorgestellt und mit jeweils einem Beispiel untermauert. Zum einen das Prinzip “Marktschreier” und zum anderen das Prinzip “Berater”. Ich möchte hier nicht im Detail darauf eingehen, wie sich die beiden Strategien unterscheiden. Wer dazu mehr erfahren möchte, kann sicherlich Marcel (sein Facebook Profil habe ich oben verlinkt) kontaktieren und ihn um eine kleine Einführung bitten!

Was würde Marcel außer der Unterscheidung der beiden Prinzipien noch tun um erfolgreich digitalen Vertrieb zu machen? Er würde zum einen berücksichtigen, dass es nicht den einen Kaufentscheidungsprozess gibt, sondern immer mehrere bis viele Berührungspunkte mit dem potentiellen Kunden notwendig sind bis dieser eine Kaufentscheidung fällt.
Außerdem würde Marcel immer berücksichtigen, dass er – basierend auf dem aktuellen Wissenstand der Zielgruppe – andere Informationen liefern muss um diese im Kaufentscheidungsprozess weiter zu bringen.

Um möglichst genau zu erfassen, wie sehr sich die eingesetzten Maßnahmen lohnen und ob eher das Marktschreier- oder das Berater-Prinzip erfolgreich sind, ist es notwendig den Customer-Lifetime-Value zu messen und auszuwerten. Nur dann wissen wir, welche Investition sich eher lohnt und ob unsere Maßnahmen überhaupt dazu geeignet sind eine nennenswerte Mare zu erwirtschaften.

Auch wenn ich den Vortrag von Marcel nicht vollständig mitgehört habe, kann ich sagen das mir seine sehr Datengetriebene Herangehensweise super gut gefällt. Natürlich muss man als kleines Unternehmen gucken wie weit man es mit dem eigenen Budget treiben kann und an welchem Punkt der Nutzen nicht mehr signifikant gesteigert werden kann. Aber der grundsätzliche Appel, Vertrieb Datenbasiert zu betreiben ist richtig und wichtig!

Vortrag 2: Youtube Marketing

Patrick ist aus der ihm angestammten SEO-Sicht an das Thema Youtube herangegangen. Ein super wichtiger Aspelt und sicherlich äußerst hilfreich, wenn es darum geht bei Youtube Reichweite aufzubauen. Was mir persönlich gefehlt hat, ist ein Blick darauf, wie Youtube Reichweiten ermöglicht ohne komplizierte teure Sendetechnik zu brauchen und was dies für das Marketing bedeutet. Eher im Gegenteil hat er leider verdeutlicht, dass das typische Agenturgeschäft immer mehr dazu führt, dass (noch) professionellere Technik genutzt wird. Ich glaube ja nicht, dass es auf Hochglanz ankommt. Aber das war ja auch nicht das Thema. 😉

Patrick hat sich auf die Keyword Optimierung fokussiert und außerdem einige wichtige Merkmale hervorgehoben, die man unbedingt bei der Veröffentlichung und Optimierung von Videos beachten sollte. Hilfreiche Informationen, die es jedem Einsteiger ermöglichen sollten Youtube direkt von Anfang an erfolgreicher zu nutzen.

Direkt am Anfang ging es zunächst einmal um die vielen Vorteile bei der Nutzung von Youtube Videos für das eigene Marketing. Um die gesteigerte Auffindbarkeit bei Google, darum wie sehr sich die Conversion verbessert wenn man einige Dinge wie zum Beispiel Call-to-Action richtig einsetzt und auch darum, wie sich generell die Sichtbarkeit erhöht.
Patrick vertritt dabei die Meinung, dass es bei Youtube noch nicht so viel stark optimierten Content gibt und das dies dazu führt, dass schon kleine Maßnahmen großen Erfolg versprechen.

Was bei einem Vortrag der sich darum dreht, wie Youtube als optimales Instrument für das Marketing genutzt werden kann nicht fehlen darf sind KPI’s. Also Kennzahlen die wir messen sollten um zu erkennen wie erfolgreich wir mit Videos sind.
Patrick nennt als erstes und im Grunde genommen einziges die sogenannte “Watchtime”. Als sogenannter Multiindex setzt sich diese Kennzahl aus den Zahlen zu “Videoaufrufen”, “Videowiedergabezeit”, “Uploadfrequenz”, “Session Start”, “Session Dauer”, “Session Ende” zusammen.

Insbesondere die Frage nach dem Aufwand, also danach wie oft gute Youtube-Marketer eigentlich neuen Videocontent liefern sollten, interessiert und alle brennend. Patrick hat beobachtet, dass eine Frequenz von 2-3 Videos pro Woche optimal ist. Gary Vaynerchuk lädt sogar jeden Tag ein neues Video hoch und ist damit bekanntermaßen nicht ganz unerfolgreich.

Aber wie optimiere ich die anderen Teilkennzahlen der Watchtime? Auf was sollte ich mindestens achten um bei Youtube erfolgreich zu sein?
Es kommt laut Patrick auf super viele einzelne kleine Dinge an. Er schlägt aber vor, dass wir für Anfang nur einige wenige Bereiche optimieren. So würde Patrick immer auf jeden Fall den Videotitel, die Videobeschreibung, die Videotags und das Thumbnail optimieren um einen Teil der schon beschriebenen Kennzahlen zu verbessern.
Wie diese Punkte optimalerweise gestaltet sein sollten hat Patrick natürlich auch verraten.

Der Titel

  • Immer individuell.
  • Die gewählten Keywords beachten und möglichst weit vorne in den Titel packen.
  • Präzise formulieren.
  • Patrick empfiehlt eine Titellänge von 55-60 Zeichen, auch wenn eigentlich mehr geht.
  • Der Titel sollte Neugier wecken
  • und alle Titel eines Kanals sollten einheitlich gewählt sein

Die Videobeschreibung

  • Die Beschreibung sollte ausführlich sein.
  • Sie sollte individuelle Keywords beinhalten.
  • Sichtbar sind in den Suchergebnissen bei Youtube und Google 100-110 Zeichen.
  • Die Beschreibung sollte weiterführende Infos und Links beinhalten.

Die Videotags

  • Die Tags sollten ebenfalls Keywords enthalten.
  • Sie sollten fokussiert sein.
  • Anders als zum Beispiel bei Instagram sollten Tags nicht breit gestreut sein.
  • Synonyme benutzen.
  • Brand Tags hinterlegen.
  • Der Standort sollte als Tag vergeben werden.

Das Thumbnail

  • Das Thumbnail sollte den Inhalt des Videos vermitteln.
  • Farben und Text sind wichtig.
  • Setzt Gesichter ein. Der Mensch reagiert auf Augen.
  • Die eigene Marke hervorheben.
  • Erzeugt einen “Zwang” zu klicken. (Leicht gesagt! :-))
  • Beachtet die Anzeigegröße möglichst vieler Devices.

Kleiner Tipp zu den Thumbnails: Um ein Benutzerdefiniertes Thumbnail hochzuladen müsst ihr euren Youtube-Kanal verifizieren. Das ist in den Einstellungen in wenigen Sekunden erledigt!

Patrick ist dann noch auf ein paar weitere Kennzahlen eingegangen, die sich sehr gut über die eben genannten Punkte optimieren lassen.

Alles in allem war Patricks Vortrag wirklich super hilfreich und hat auch mir dabei geholfen, dass ich mir jetzt langsam mal nen ordentlichen Arschtritt in Sachen Videooptimierung verpasse und unseren Youtube Kanal ein wenig aufarbeite. 🙂

Vortrag 3: Content Marketing: Für jede Lösung ein Problem!

Nadine und Charlotte haben anhand sehr gut aufbereiteter Folien und Beispiele verdeutlicht auf was es aus ihrer Sicht beim Thema Content Marketing ankommt.

Dabei sind sie sowohl auf die eigentlichen Texte als auch auf die Fragen nach der SEO-Strategie eingegangen. Wer mich kennt, der weiß das ich beim Thema Texte nicht wirklich strategisch vorgehe. Das ist auch der Grund aus dem ich aus diesem Vortrag viel mitnehmen konnte. Vielleicht setze ich ja mal das eine oder andere um… 😉

Zunächst sind Nadine und Charlotte darauf eingegangen was eigentlich guter Content ist. Guter Content bietet dem Suchenden einen echten Mehrwert, ist gut lesbar und Kanalspezifisch aufbereitet. Eigentlich ganz logisch, aber nach der Erfahrung der beiden nicht wirklich immer gegeben.

Welche Ziele können mit Content Marketing erreicht werden? Einige, aber nicht alle. Das ist besonders wichtig. Content Marketing ersetzt keine anderen Marketingmaßnahmen sondern ergänzt diese sinnvoll. Ziele die erreicht werden können sind Markenaufbau, Kundengewinnung und Kundenbindung.

Für jeden der nicht genau weiß, wie er nun an das Thema Content-Marketing herangehen soll haben die beiden ebenfalls ein paar Tipps dabei gehabt. Zunächst muss es darum gehen zu gucken was wir eigentlich schon haben. Im Content-Audit stellen wir fest an welchen Stellen wir bereits über guten Content verfügen und wo Optimierungsbedarf besteht. Dabei ist es nicht nur wichtig zu gucken was wir selber haben, sondern auch wie unser Marktumfeld aussieht. Als dritten und letzten Schritt gucken wir dann wie sich unser Content von dem des Marktumfeldes unterscheidet und leiten daraus Anforderungen des Marktes ab.

Alles in Allem ein Vortrag der viele interessante Informationen beinhaltet hat.

Ich habe mir bei der diesjährigen koks.digital Konferenz außerdem noch drei weitere Vorträge angesehen. Was diese genau beinhaltet haben und was ich daraus gelernt habe, werde ich euch in einem zweiten Beitrag verraten. Darin wird es um die Vorträge Influencer Marketing – Reichweite durch Meinungsführer?, Whitehat Facebook . Blackhat Ergebnisse und Von 0 auf 600.000 Social Visits in nur 3 Monaten gehen.

koks.digital – 2. Konferenz für Digitales Marketing im Ruhrgebiet

Die Zeit der Steinkohlen-Förderung geht zu Ende, jetzt produziert das Ruhrgebiet digitalen Koks: Das hat die erfolgreiche Premiere des Fachkongresses koks.digital mit rund 250 Teilnehmern im vergangenen Jahr gezeigt. Die Neuauflage der größten Ruhrgebiets-Konferenz für Digitales Marketing unterstreicht das Potenzial der Region als digitales Innovationszentrum.

Zu

koks.digital, 2. Konferenz für Digitales Marketing,
am Freitag, 25. August 2017, von 9:00 – 19:00 Uhr im
RIFF & Rotunde Bochum, Konrad Adenauer Platz 3, 44787 Bochum,

erwarten die Initiatoren, die Go Between Digital GmbH aus Bochum und der Initiativkreis Ruhr, rund 400 Teilnehmer. Top-Speaker decken alle wichtigen Themen ab, zum Beispiel das Entwickeln von Facebook-Kampagnen, die Snapchat-Nutzung für Unternehmen oder die digitale Disruption im B2B-Vertrieb. Am Abend können die Teilnehmer ihre Kontakte beim Hopfenfest Bochum vertiefen. Tickets gibt es unter www.koks.digital.

„Das Ruhrgebiet liefert digitalen Koks, und das soll die Welt erfahren“, sagt Oliver Daniel Sopalla, Geschäftsführer von Go Between Digital. „Entlang des Ruhrschnellwegs ist eine ungeheure Dynamik entstanden: Hier vernetzen sich digitale Player miteinander und der Welt, immer neue Unternehmen stellen sich dem Wettbewerb, permanent entsteht neues Wissen im Online-Marketing. Die zweite Ausgabe von koks.digital im Bermuda3Eck in Bochum soll Studierende, Startups und erfahrene digitale Kumpel zusammenbringen und wertvolles Know-how teilen.“

„Die Botschaft der Veranstaltung im vergangenen Jahr war eindeutig: Im Online-Marketing tun sich viele neue Chancen für junge Unternehmen im Ruhrgebiet auf. Dieses Startup-Potenzial wollen wir nutzen. Deshalb unterstützten wir als Initiativkreis Ruhr gerne auch den zweiten Fachkongress koks.digital“, sagt Dirk Opalka, Geschäftsführer der Initiativkreis Ruhr GmbH. Bernd Tönjes, Moderator des Initiativkreises Ruhr und Vorstandsvorsitzender der RAG Aktiengesellschaft, eröffnet den Kongress.

Als Top-Speaker dabei ist unter anderem Rene Dhemant, der SEO-Experte & ehemalige Sistrix-Mitentwickler, mit dem Vortrag „Website-Relaunch. Eine unendliche SEO-Geschichte. (inkl. 11 Regeln für den perfekten SEO-Relaunch)“. Michael Höcker vom Landwirtschaftsverlag berichtet von „Social Media in der Landwirtschaft! Wie wir als Fachverlag Facebook, Snapchat und Co. nutzen“.

Von den Social-Marketing-Nerds Ben Küstner & Jan Stranghöner gibt es aus erster Hand Informationen rund um das Thema Social-Media-Marketing und Facebook Ads. Alexandru Oproiescu, Mitarbeiter und Doktorand am Sales & Marketing Department der Ruhr-Universität Bochum, informiert über digitale Disruption im B2B-Vertrieb. Und auch zum Thema Influencer Marketing ist ein Fachmann vor Ort: Wahid Rahim, Gründer und CEO der RankSider GmbH.

KMU Digital “Die Berater” – Facebook? Brauche ich nicht.

Am 26.07.2016 ist es wieder soweit. Die nächste „Die Berater“ Veranstaltung steht an. Dieses Mal konnten wir mit Katja Raasch aus Hamburg eine Speakerin gewinnen, die das Thema Social Media Marketing lange Jahre kennt und uns in Ihrem Impulsvortrag mit einem Augenzwinkern vielfältige Argumente gegen den Einsatz von Social Media in der Unternehmenskommunikation präsentieren wird.

Wie immer möchten wir den Vortrag für eine anregende Diskussion rund um das Thema nutzen. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme sowie einen lebhaften Austausch. Katja Raasch ist Unternehmerin, Social Media Profi, eine Top Trainerin und erfahrene Strategin. Sie wird uns in ihrem Impulsvortrag näher bringen, warum Social Media aus dem Alltag keines Unternehmens mehr wegzudenken sein sollte und warum trotzdem so viele Unternehmer scheinbar schlüssige Einwände finden.

Hier ein kurzes Video mit Katja Raasch:

Wie immer sind Sie herzlich eingeladen ab 18.30 Uhr das gute Essen im Hotel Esplanade zu genießen und direkt mit dem Netzwerken zu beginnen. Nach dem Essen steigen wir in einen lehrreichen und unterhaltsamen Abend ein.

  • 18.00 Uhr bis 18.30 Uhr – Ankunft. Die Teilnehmer registrieren sich und knüpfen erste Kontakte zu anderen Gästen. Das Buffet ist eröffnet.
  • 19.15 Uhr – Begrüßung durch Eva Ihnenfeldt und Dennis Arntjen
  • 19.25 Uhr – Vorstellung der Teilnehmer: Moderierte Kennenlern-Runde
  • 19.45 Uhr – Impulsvortrag: Katja Raasch „Facebook? Brauche ich nicht. – Argumente gegen den Einsatz von Social Media in der Unternehemenskommunikation.“
  • 20.15 Uhr – Moderierte Frage- und Diskussionsrunde
  • 21.15 Uhr – Netzwerken und Austausch aller Teilnehmer
  • 22.00 Uhr – Langsames Ausklingen

Kosten

Mitglieder unseres Unternehmensnetzwerkes KMU Digital zahlen für den Abend inklusive Essen 15,00 € inkl. MwSt. Alle anderen Gäste zahlen 27,00 € inkl. MwSt.- ebenfalls inklusive Essen. Wer mehr über die Mitgliedschaft bei KMU Digital erfahren möchte, erfährt es hier.

Tickets gibt es über Eventbrite.

Oder alternativ direkt hier:

Wo findet “Die Berater” statt?

Wir sind auch dieses Mal wieder zu Gast im Top Hotel Esplanade, Burgwall 3, Dortmund.

Dort werden die Familie Kortmann und ihre Mitarbeiter für einen tollen Abend mit leckerem Essen und Getränken sorgen.

Unsere Veranstaltungsreihe „Die Berater“

Mit KMU Digital verfolgen wir das Ziel, Wissen zum digitalen Wandel zu vermitteln und unseren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, von den Erfahrungen anderer zu profitieren.

Mit „Die Berater“ haben wir eine Veranstaltungsreihe konzipiert, mit der wir Wissen zu vielen Themen rund um den digitalen Wandel vermittelt wird. Durch Impulsvorträge, offene Sessions und konstruktiven Austausch gehen unsere Teilnehmer nach jeder Veranstaltung mit viel frischem Wissen nach Hause und wenden dieses Wissen zukünftig an.

Den Titel „Die Berater“ haben wir aus zwei Gründen gewählt. Zum einen ist jeder in seinem Fachbereich Spezialist und somit auch in der Lage, andere zu genau diesem Bereich zu beraten. Außerdem möchten wir mit vielen unserer Veranstaltungen Unternehmensberater und Vertriebler erreichen, die vom Wissen anderer profitieren und dieses Wissen bei der Arbeit mit den eigenen Kunden anwenden können.

Zeit sparen durch vorausgeplante Social Media Aktivitäten

Jeder der Social Media beruflich oder gar für sein eigenes Unternehmen nutzt kennt es. Gefühlt kostet uns die Recherche, Aufbereitung und Planung von Social Media Beiträgen eine kleine Ewigkeit. Und das oft jeden Tag, denn nicht jeder nutzt Tools mit denen die Planung von Beiträgen bei Twitter, Facebook. Pinterest, Instagram, usw. leicht möglich ist.

Ich nutze seit ca. 2 Wochen ein Tools, dass mir die liebe Carmen Radeck von Ruhrgründer.de empfohlen hat. Dabei handelt es sich um CoSchedule. Ich habe vorher schon einige bekannte und weniger bekannte Tools ausprobiert und muss sagen, dass mir die Funktionsweise von CoSchedule bisher am ehesten liegt. Hier kann ich (fast) alles so nutzen wie ich es brauche. Einzige Ausnahme ist wie so oft Xing. Denn dieses Netzwerk lässt sich über CoSchedule nicht planen.

Die Funktionsweise von CoSchedule

CoSchedule funktioniert in erster Linie als Planungstool für Blogbeiträge und die dazugehörigen Social Media Aktivitäten. Dabei lassen sich Beiträge im Kalender von CoSchedule sehr schön planen. Zu jedem Blogbeitrag kann dann direkt eine Reihe an Social Media Aktivitäten mitgeplant werden. Dazu stehen Funktionen zur Verfügung, die das Leben wirklich leichter machen und richtig Zeit sparen, wenn man sie einmal verstanden hat (was wirklich schnell geht).

Um einen Beitrag zu planen und direkt mit dem eigenen WordPress Blog abzugleichen, ist die Installation eine WordPress Plugins notwendig. Dieses funktioniert ordentlich und stellt die Funktionen von CoSchedule direkt im WordPress Backend zur Verfügung. Ich habe im Vorfeld der Installation des Plugins einen oder zwei Beiträge gefunden, die davon berichten das es durch das Plugin Probleme mit der Performance gegeben haben soll. Dies kann ich nicht bestätigen.

Beitrag planen

Ist das Plugin installiert und sind die verschiedenen Social Media Kanäle (übrigens: Es können in Facebook sowohl Profile, Seiten als auch eigene Gruppen bespielt werden) eingerichtet, kann es auch schon losgehen.

Wir können WordPress Beiträge, freien Content und diverse andere Beitragsarten vorausplanen. Entscheiden wir uns für die Planung eines WordPress Beitrags, müssen wir zunächst einen Titel vergeben. Nach einem Klick auf “Continue” lassen sich die geplante Beitragskategorie und der Status (Draft, Pending Review oder Published) einstellen. Außerdem noch das Datum und die Uhrzeit für die die Veröffentlichung geplant werden sollen. Das alles wird dann im WordPress Backend gespeichert, wo man dann den eigentlichen Artikel schreiben kann.

In der Kalenderansicht von CoSchedule erscheint jetzt der geplante Beitrag zum entsprechenden Datum und der entsprechenden Uhrzeit. Da wir bisher noch keine Social Media Aktivitäten zu diesem Beitrag erstellt haben, können wir solche natürlich auch noch nicht sehen.

Blogbeiträge und Social Media Aktivitäten planen

Die Planungsansicht

Die Planungsansicht

Die Planung der Social Media Aktivitäten geschieht entweder direkt nach der Planung des Artikels oder aber nach einem Klick auf den geplanten Beitrag im Kalender. Die Ansicht die wir dann erhalten ist relativ identisch mit der auf der rechten Seite befindlichen. Wir sehen hier die Möglichkeit, für verschiedene Zeitpunkte zu planen. Angefangen bei Beiträgen die am selben Tag bei Facebook und Co erscheinen sollen wie der geplante Beitrag (immer relativ zum eigentlichen Veröffentlichungsdatum! Das macht einen Planungsschritt den ich gleich noch erläutere absolut einfach und sinnvoll möglich) bis hin zu Social Media Beiträgen die mehrere Monate nach erscheinen des eigentlichen Artikels veröffentlicht werden sollen.

Was ich nicht nutze, ist die Verteilung von Aufgaben in CoSchedule. Ich nutze das Tools alleine und meine Aufgabenplanung erledige ich anders. Für Teams macht dieses Tool aber definitiv Sinn!

Wie plane ich aber nun einen konkreten Beitrag?

Ich klicke auf eines der “Plus”-Zeichen. und erhalte die folgende Ansicht.

CoSchedule Screen 3

Hier kann ich festlegen, auf welchem Kanal ich den Beitrag teilen möchte, um welche Art von Beitrag es sich handeln soll, wann dieser genau erscheinen soll und welcher begleitende Text mit veröffentlicht werden soll. Im gezeigten Beispiel geht es um die Veröffentlichung des Beitrags auf meinem persönlichen Facebook Profil. Ich kann hier aber genau so gut auch eine Facebook Seite, ein Google+ Profil oder einen Twitter Account einstellen. Die Freiheiten sind hier sehr groß, was die Arbeit erleichtert.

Dinge wie der Permalink, das Beitragsbild und der Textauszug (Hier: “No description”) aktualisieren sich vollkommen automatisch wenn Änderungen am Blog-Artikel vorgenommen werden. Das erleichtert gegenüber anderen Tools die ich genutzt habe die Arbeit enorm, da die Veröffentlichung von Blogbeiträgen und darauf folgenden Social Media Beiträgen ganz einfach im Voraus geplant werden kann und Änderungen immer mit übernommen werden.

Templates anlegen

Hierbei handelt es sich um die Funktion, die mich letztendlich überzeugt hat das CoSchedule ein hilfreiches Tool ist. Alle geplanten Aktivitäten lassen sich in sogenannten Templates abspeichern. Sowhl Zeitpunkte der Veröffentlichung, gewählte Social Media Kanäle und Textbausteine inkl. entsprechender Platzhalter lassen sich abspeichern und jeder Zeit für jeden beliebigen Blogbeitrag nutzen.

So ist es möglich, sich einmal Gedanken darüber zu machen, welche Zeitpunkte nach der Veröffentlichung eines neuen Beitrages sinnvoll sind um Blogbeiträge neu zu befeuern bzw. zu verbreiten. Über Textbausteine ud dazugehörige Platzhalter lassen sich Texte vordefinieren und bei einer Planung für einen neuen Artikel sehr leicht wieder verändern.

Templates

Templates

Konkret bedeutet dies, dass ich mir ein Mal ausgiebig Gedanken über die Verbreitung in meinen verschiedenen Kanälen machen muss und danach jeden Blogbeitrag auf exakt diese Art und Weise mit einem Klick und wenigen Textanpassungen verbreiten kann. Ich persönlich spare dabei bei jedem Blogbeitrag den ich mit CoSchedule verbreite mindesten 70% des Planungsaufwands. Das ist eine enorme Erleichterung, die ich schon jetzt nicht mehr missen möchte!

Fazit

Mir hilft CoSchedule dabei, Arbeitsaufwand zu reduzieren und trotzdem eine gute Qualität bei meinen Social Media Beiträgen zu halten. Dieselben Mechanismen und Funktionen die ich hier für einen Blogbeitrag beschrieben habe lassen sich auch für fremden Content anwenden. So komme ich auf eine erhebliche Zeitersparnis, die den recht hohen Preios von ca. 30$ monatlich rechtfertigen.

Freelancer lösen die Full-Service Werbeagentur ab

Das Ende der Fullservice Werbeagentur – Jetzt schlägt die Stunde der Freelancer

Von den großen Werbeagenturen zum flexiblen Einzelkämpfer

Werbeagenturen waren in der Vergangenheit sowohl für Kunden als auch kreative Köpfe der Maßstab der Dinge in der Werbebranche. Eingebettet in ein weitreichendes Netzwerk stellten die Werbeagenturen die Verbindungsstelle zwischen zahlungskräftigen Kunden und der exklusiven Welt der Designer, Gestalter und Denker dar. Freiberufler konnten nur schwer gegen die „Großen“ der Werbewelt ankommen, schon aus Mangel an einem vergleichbaren Zugang zu den verzweigten Strukturen und Netzwerken innerhalb der eingeschworenen Welt der Werbeagenturen.

Wer erfolgreich in der Welt von Werbung und Marketing mitmischen wollte, egal ob als Kunde oder als Dienstleister, konnte den Zugang in diese Welt nur durch eine Werbeagentur erlangen. Im Gegenzug boten diese ihren Mitarbeitern einen sicheren und geregelten Arbeitsplatz und ihren Kunden das Rezept zum Erfolg im Dschungel der Werbemaßnahmen.

Sämtliche Formen der Werbung waren damit durch einen Dienstleister abgedeckt und wurden aus einer Hand geliefert. Durch den Vormarsch der neuen digitalen Medien und die Öffnung der Kommunikationsstrukturen in den letzten Jahren gestaltet sich jedoch auch die gesamte Architektur der Werbewelt neu.

Eine konventionelle Festanstellung ist für viele Kreative der neuen und technikerfahrenen Generation kein ausreichender Anreiz mehr, um sich den Hierarchien und Reglementierungen der Agenturstrukturen unterzuordnen. Flexibilität und freie Zeiteinteilung genießen inzwischen einen höheren Stellenwert als die vermeintliche „Sicherheit“ der Werbeagenturen und ermöglicht es den kreativen Freischaffenden, ihre Work-Life-Balance ganz individuell zu gestalten.

Die Folgen der digitalen Veränderung für Agenturen und Freelancer

Im Zuge des technischen Wandels und der allgemeinen Digitalisierung des Alltags hat sich auch die Welt der Werbeagenturen in vergleichsweise kurzer Zeit relativ stark verändert. Der exklusive Wissensaustausch hat sich von den einstigen Sammelbecken der kreativen Ideengeber, die fest im Konstrukt der Werbeagenturen verankert waren, gelöst und von den alten Strukturen befreit. Von den Folgen dieser Verlagerung des Fachwissens profitieren vor allem die Kunden selbst und die früher eher an den Rand gedrängte Gruppe der Freelancer und selbstständigen Kreativen.

Mit dem Aufkommen von immer mehr neuen digitalen Märkten steigt der Druck auf einstige Fullservice Agenturen, gewissermaßen über Nacht, jeden dieser neuen Zweige umgehend bedienen zu können. Ein erfahrener Artdirector findet sich durch diese Umstellungen oft von seiner gewohnten Position in die Rolle eines Projektmanagers für digitale Strategien versetzt und muss die neuen Entwicklungen nicht nur verstehen, sondern auch umgehend den Kunden erklären können

Selbstständige Spezialisten, die sich auf einzelne Fachbereiche fokussieren können, sind gerade durch diese Differenzierung ihres Tätigkeitsfeldes klar im Vorteil. Während die Full-Service Agentur noch immer versucht, alle Bereiche komplett abzudecken und dabei zunehmend ins Hintertreffen gerät, überholt eine neue Generation von urbanen Fachkräften, die sogenannten Digital Natives, mit einem hohen Maß an Effizienz und Kompetenz den ehemaligen Platzhirsch „Werbeagentur“.

Neue Strukturen der Selbstständigkeit lösen die Full-Service Agentur ab

Die Spezialisierung auf bestimmte Einzelbereiche der digitalen Welt fällt den Einzelkämpfern, die sich für den Weg der Selbstständigkeit entschieden haben, deutlich leichter, als den großen Full-Service Agenturen. Während der moderne Freelancer durch seine Selbstständigkeit flexibel ist und versiert seinen Bereich bedient, muss eine Werbeagentur, die sich noch immer am Konzept des Fullservice aus einer Hand orientiert, eine Vielzahl dieser Fachkräfte für alle neu aufkommenden Märkte und Kanäle in petto haben.

Diese Fachkräfte, die noch bereit sind, sich in die Strukturen der Werbeagenturen einbinden zu lassen, sind jedoch rar und inhouse ein relativ kostenintensiver Faktor. Alternativ bleibt noch die Möglichkeit, die benötigten Leistungen extern einzukaufen, was jedoch endgültig das Konstrukt der einstigen Full-Service Agentur aufbricht. So oder so schlagen sich diese Umstrukturierungen letztendlich im Preis nieder und damit auf in den Kosten, die von den Kunden getragen werden müssen. Eine Preissteigerung ist die Folge, die sich oftmals nur noch die „großen Fische“ leisten können.

Die neue kreative Netzwerkgesellschaft der Freiberufler

Auch wenn es den großen Agenturen teils an Fachkräften mangelt, auf dem freien Markt finden sich diese qualifizierten Freiberufler zur Genüge und bieten durch ihre hohe Motivation sowie digitale Geschäftsmodelle den Kunden einen ganz neuen Service. Hintergrund der wachsenden Zahl der Freiberufler ist der Wunsch nach Selbstverwirklichung jenseits der traditionellen Wertschöpfungskette. Ziel ist nicht nur ein finanzieller Gewinn, sondern auch eine Sinnhaftigkeit hinter der eigenen Tätigkeit zu sehen und die eigene Dienstleistung selbst zu bestimmen.

Möglich ist das Funktionieren dieses Modells nur mit einem weit verzweigten Netzwerk, das sich nicht mehr nur um die großen Knotenpunkte der Agenturen dreht. Hier liegt jedoch momentan das Problem des freien Markts, die Infrastruktur eines funktionierenden Netzwerkes wäre gegeben, doch der Aufbau von dauerhaften und fruchtbaren Geschäftsbeziehungen geht laut der Studie „The Creative Planner Relationship“ aus dem Jahr 2012 nur sehr langsam voran.

Hier zeichnet sich also, trotz zahlreichen Freelancer-Plattformen und genügend potentiellen Kunden auf dem freien Markt eine Lücke ab, die früher vom klassischen Projektmanagement der großen Werbeagenturen abgedeckt war. Der Übergang von Agentur-Netzwerken zu einer offenen Netzwerkgesellschaft der Freiberufler ist in vollem Gange.

Gerade bei großen Projekten, die viele Einzelposten erfordern – von der Planung und Gestaltung über die Programmierung bis hin zum anschließenden Testing, Optimierungen im Bereich SEO und weiterführenden Entwicklungen – erwarten viele Kunden auch weiterhin einen zentralen Ansprechpartner, der diese ganzen Dienstleistungen managt.

An diesem Punkt greifen sogenannte Freelancer-Werbeagenturen an, die genau diese Lücke ausfüllen können, wie man es am Beispiel von chris and friends, einer ausschließlich aus Freelancern bestehenden Werbeagentur in Berlin, sehen kann. Im Gegensatz zur klassischen Werbeagentur gibt es hier keine starren Strukturen und Hierarchien, ein Zusammenschluss der Freiberufler erhält jedem Beteiligten seine Freiheit und Flexibilität, verbunden mit der Möglichkeit, umfangreiche Großprojekte zentral zu organisieren. Gewissermaßen entwickelt sich hier die moderne Form des zentralen Projektmanagements in der Werbebranche.

Neue Anforderungen an die modernen Netzwerke der Werbebranche

Das ausgewogene Verhältnis von Flexibilität und Stabilität ist das Geheimnis der zukünftigen Netzwerke an einem sich ständig verändernden Markt. Verlässliche Kontakte und daraus entstehende Kooperationen sind die Grundvoraussetzung, um sich in einer Zeit des ständigen Umbruchs als Einzelkämpfer oder auch als Kollektiv von Einzelkämpfern erfolgreich zu etablieren. Freelancer und freischaffende Dienstleister dürfen ihre Funktion als Vermittler zwischen den Ansprüchen des Kunden und ihrem Netzwerk an Spezialisten nicht unterschätzen. Dies ist die Herausforderung für die Nachfolger der Fullservice Agentur, Projektmanagement ohne die teils starren Strukturen zu übernehmen und dennoch dem Kunden Service wie aus einer Hand zu bieten.

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit der Agentur chris and friends UG.

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KMU Digital startet Fortbildungsangebot

Dennis Arntjen: Das Unternehmensnetzwerk KMU Digital haben Eva Ihnenfeldt und ich vor allem gegründet, um dazu beizutragen, Wissen rund um den digitalen Wandel zu verbreiten, und den Austausch zwischen Unternehmern zu fördern. Dieser Motivation folgt nun auch das neueste Angebot der KMU Digital.

Wir haben ganz frisch zwei Angebote geschaffen, mit denen wir das Wissen rund um Online Vertrieb, Online Marketing und Social Media fördern. Beide Angebote richten sich an Unternehmer, die erfolgreich Online Vertrieb machen möchten, und an Unternehmensberater, die von Ihren Kunden oftmals gefragt werden, wie denn guter Online Vertrieb funktioniert und welche Voraussetzungen sie dafür mitbringen müssen.

Die Montagsakademie

Das erste Angebot läuft unter dem Titel “Montagsakademie”. Immer Montags Abends findet dieses Angebot zum Thema Online Vertrieb statt. Wir haben die Akademie in die drei Module “Webseite und Suchmaschinenoptimierung”, “Social Media Kanäle einrichten und nutzen” sowie “Online Marketing und Vertrieb” aufgeteilt. Jedes der Module umfasst 16 Unterrichtseinheiten (Immer Montags 4 Einheiten). Zusätzlich bieten wir zwei weitere Module an, die den Teilnehmern dazu dienen, die eigene Online Marketing- und Online Vertriebsstrategie zu erarbeiten.

Das Ziel der Montagsakademie ist es, Unternehmern und Unternehmensberatern die Werkzeuge an die Hand zu geben, die diese benötigen, um entweder das eigene Unternehmen optimal für den Online Vertrieb aufzustellen, oder aber – besonders für Berater interessant – die richtigen Maßnahmen für die Entwicklung einer Online Vertriebsstrategie empfehlen zu können.

Die Anmeldung zur Montagsakademie ist ab sofort über die Webseite des KMU Digital Unternehmernetzwerkes möglich. Je nachdem wann Sie buchen und ob Sie Mitglied in einem der Partnernetzwerke sind, zahlen Sie zwischen 252,00 € und 360,00 € je Modul (16 Unterrichtseinheiten, inkl. an jedem Montag ein kleiner Imbiss und Getränke).

Die Akademie findet immer in Dortmund statt. Die Adresse ist Mallinckrodstraße 320, 44147 Dortmund. Wir nutzen dazu die gemütliche Atmosphäre unseres Büros. Dort haben wir alle technischen Möglichkeiten wie zum Beispiel ein WLAN. Genug Platz ist sowieso. 😉

Erfolg mit Strategischer PlanungWorkshop: Social Media Strategie

Mit unserem zweiten Angebot richten wir uns diejenigen Unternehmer, die Social Media in Teilen schon persönlich, aber auch beruflich einsetzen. Als Unternehmer kennen Sie vielleicht die Situation, dass Sie zwar wissen, wie wichtig der Einsatz von Social Media für Ihr Unternehmen ist, aber nicht immer einschätzen können, welche Maßnahmen zielführend sind.

Im Workshop Social Media Strategie vermittelt Eva Ihnenfeldt die richtige Herangehensweise an die Entwicklung einer eigenen Strategie. Der hohe Praxisanteil steht dabei im Vordergrund. Die maximal 8 Teilnehmer erarbeiten zu drei unterschiedlichen Impulsen eigene Maßnahmen, tauschen sich aus und haben am Ende des Tages die Kenntnisse, die für die Weiterentwicklung der eigenen Social Media Strategie notwendig sind.

Der Workshop wird einmal im Monat Samstags stattfinden. Der erste Termin ist der 02. April 2016. Die Anmeldung ist ebenfalls über die Webseite des KMU Digital Netzwerkes möglich. Der Workshop umfasst 8 Unterrichtsstunden intensiver gemeinsamer Arbeit unter Anleitung von Eva Ihnenfeldt.

KMU Digital. Wissenstransfer als Bestandteil der Netzwerkarbeit

KMU Digital haben wir als Unternehmernetzwerk gegründet, das vor allem dazu beiträgt, Unternehmern wichtige Aspekte des digitalen Wandels näher zu bringen, und Wissen zu vielen unterschiedlichen Bereichen zu vermitteln. Unser Akademie- und Workshopangebot unterstützt dieses Ziel ganz speziell im Bereich Online Marketing, Online Vertrieb und Social Media.

Wir konnten für alle Angebote herausragende Spezialisten und Praktiker für die einzelnen Themenfelder gewinnen. Diese Tatsache stellt sicher, dass Sie als Teilnehmer keine theoretischen Ansätze lernen, sondern mit dem Gelernten nach Hause gehen und direkt mit der Umsetzung Ihrer Strategie beginnen können.

Veranstaltung “Die Berater” am 26.01.2016

Vertrieb Online. Kann man das machen? Und brauche ich dann noch Vertriebsmitarbeiter? Gleich zu Beginn des neuen Jahres haben wir etwas Besonderes für Sie organisiert. Anhand eines Praxisbeispiels erfahren wir, wie Vertrieb online funktioniert, welche Erfolgsfaktoren besonders wichtig sind und ob wir dann überhaupt noch Vertriebsmitarbeiter brauchen.

In unserem Top-Vortrag am 26.01.2016 geht es um die ausgefeilte Online-Vertriebsstrategie der unoso GmbH & Co. KG aus Gevelsberg. Lars-Thorsten Sudmann berichtet uns davon, wie unoso es geschafft hat, mit Hilfe von Webinaren, Webtracking und Inbound Marketing eine komplexe Enterprise Collaboration Software erfolgreich online zu vermarkten.

In folgende Punkte gliedert sich der Vortrag:

– Der Weg vom klassischen Vertrieb zum Online-Vertrieb
– Instrumente des Online-Vertriebs
– Tools und Tipps für digitalen Vertrieb

Agenda:

18.30 Uhr – Ankunft

Die Teilnehmer registrieren sich und knüpfen erste Kontakte zu anderen Gästen. Das Buffet ist eröffnet.

19.15 Uhr – Begrüßung durch Eva Ihnenfeldt und Dennis Arntjen

19.25 Uhr – Vorstellung der Sessions durch die Teilnehmer

Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, im Anschluss an den Impulsvortrag und die Frage- bzw. Diskussionsrunde eigene Themen vorzustellen oder mit anderen Teilnehmern über ein bestimmtes Thema zu diskutieren. Wer eine solche „Session“ halten möchte, stellt sein Thema vor.

19.45 Uhr – Impulsvortrag: Vertrieb Online. Kann man das machen? Und brauche ich dann noch Vertriebsmitarbeiter?

Lars-Thorsten Sudmann berichtet aus dem Vertriebsalltag seines Unternehmens und gibt wichtige Impulse.

20.05 Uhr – Frage- und Diskussionsrunde

20.35 Uhr – Sessions zu den Themen die am Beginn vorgestellt wurden

21.15 Uhr – Netzwerken und Austausch aller Teilnehmer

22.00 Uhr – Langsames Ausklingen

Veranstaltungsort

Wie alle unsere “Die Berater” Veranstaltungen findet auch diese wieder im ePort Dortmund in der Mallinckrodtstraße 320 statt. Dort stehen uns ausreichend Räumlichkeiten für den Impulsvortrag sowie die verschiedenen Sessions zur Verfügung.

Kosten

Mitglieder unseres Unternehmensnetzwerkes KMU Digital zahlen für den Abend inklusive Essen und Getränke 15,00 €. Alle anderen Gäste zahlen 27,00 € ebenfalls inklusive Essen und Getränke. Wer mehr über die Mitgliedschaft bei KMU Digital erfahren möchte, der klickt einfach auf den Link.

Achtung: Die Anmeldung für die Veranstaltung ist erst dann verbindlich, wenn der Kostenbeitrag für den Abend (inklusive Buffet und Getränke) entrichtet wurde. Bitte überweisen Sie 15 Euro (KMU-digital Netzwerk-Mitglieder) bzw. 27 Euro (alle anderen Gäste) an folgendes Konto:

Verwendungszweck: KMU-digital – Die Berater – 26.1.16
Kontoinhaber: Eva Ihnenfeldt
Volksbank Bochum/ Witten
BIC: GENODEM1BOC
IBAN: DE97430601290804720900

oder wählen Sie die Anmeldung über Xing

Sobald der Betrag beglichen wurde, erhalten Sie die entsprechende Rechnung (inklusive 19% USt.) per E-Mail für Ihre Buchhaltung.

Unsere Veranstaltungsreihe „Die Berater“

Mit KMU Digital verfolgen wir das Ziel, Wissen zum digitalen Wandel zu vermitteln und unseren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, von den Erfahrungen anderer zu profitieren.

Mit „Die Berater“ haben wir eine Veranstaltungsreihe konzipiert, mit der wir Wissen zu vielen Themen rund um den digitalen Wandel vermittelt wird. Durch Impulsvorträge, offene Sessions und konstruktiven Austausch gehen unsere Teilnehmer nach jeder Veranstaltung mit viel frischem Wissen nach Hause und wenden dieses Wissen zukünftig an.

Den Titel „Die Berater“ haben wir aus zwei Gründen gewählt. Zum einen ist jeder in seinem Fachbereich Spezialist und somit auch in der Lage, andere zu genau diesem Bereich zu beraten. Außerdem möchten wir mit vielen unserer Veranstaltungen Unternehmensberater und Vertriebler erreichen, die vom Wissen anderer profitieren und dieses Wissen bei der Arbeit mit den eigenen Kunden anwenden können.

Was sind „Sessions“?

Sessions sind offene Vorträge, die entweder spontan oder nur mit geringer Vorbereitung von Spezialisten zu einem selbstbestimmten Thema gehalten werden. Dabei kommt es nicht auf tolle Präsentationsmittel oder eine ausgefeilte Technik an. Das Wissen steht im Vordergrund, alle Teilnehmer beteiligen sich aktiv und aus dem Wissen aller Teilnehmer ergeben sich neue Ideen und Ansätze.

Für Einzelhändler: Erkenntnisse aus dem Social Media Leitfaden 2015 des BITKOM

Dieser Artikel handelt von den Erkenntnissen die Inhaber lokaler Einzelhandelsgeschäfte aus dem Leitfaden gewinnen können. Ich habe aus diesem Grund den Leitfaden aus Sicht eines Einzelhändlers analysiert. Welche Dinge aus dem Leitfaden sind für lokale Händler wichtig und richtig? Was sollte jeder Einzelhändler mitnehmen?

Transformation und Wandel helfen dem Einzelhandel.

Transformation und Wandel helfen dem Einzelhandel.

Inhalt

  1. Der Social Media Leitfaden 2015 des BITKOM
  2. Social Media Kernthemen für den lokalen Einzelhandel
  3. Was mache ich denn am besten zuerst? Prioritäten für den lokalen Einzelhandel
  4. Was lernen wir aus all dem?

Der Social Media Leitfaden 2015 des Bitkom

Mit dem Social Media Leitfaden 2015 stellt der Bitkom Einzelhändlern (aber nicht nur denen) ein Dokument kostenlos zur Verfügung, dass es wirklich und wahrhaftig in sich hat! 93 Seiten geballte Informationen helfen jedem Einzelhändler dabei, das eigene Handeln in Sachen Social Media zu überprüfen und ggf. neu aufzustellen.

Wobei. Nach meiner Erfahrung muss es ja eher heißen: Das eigene Handeln überhaupt erst einmal in Richtung Social Media auszurichten.

Für mich ist dieser Leitfaden eines der besten Dokumente die ich seit langem in Sachen Social Media lesen durfte. Natürlich kann man auf 93 Seiten nicht alles in absoluter Tiefe durchleuchten. Den Autoren gelingt es aber trotzdem, die Wichtigkeit von Social Media für alle Unternehmen deutlich zu machen.

Für lokale Einzelhändler steckt da besonders viel drin. Was genau aus meiner Sicht die wichtigsten Punkte sind, arbeite ich in diesem Artikel noch genauer aus.

Social Media Kernthemen für den lokalen Einzelhandel

Derer gibt es viele. Und das schlimmste ist: die jeweiligen Kernthemen sind von Einzelhändler zu Einzelhändler unterschiedlich. Je nachdem wer die eigene Zielgruppe ist, welche Produkte ich dieser Zielgruppe anbiete und aus welcher Motivation heraus meine Zielgruppe diese Produkte kauft, sind andere Social Media Themen wichtig und richtig.

Die eigene Webseite bzw. ein eigener Blog

Ja. Auch das ist Social Media relevant und muss leider explizit erwähnt werden. Viel zu viele lokale Einzelhändler haben heute nämlich noch gar keine Webseite. Geschweige denn einen regelmäßig gepflegten Blog mit guten und interessanten Inhalten.

Das ist traurig. Aber wahr.

Im Social Media Leitfaden wird die Notwendigkeit eines Blogs mit der jeweiligen Zielgruppe in Verbindung gesetzt. Das ist nicht falsch. Für den lokalen Einzelhandel würde ich zu fast 100% zu irgend einer Art regelmäßigem Content raten. Der eigene Blog ist da kein schlechtes Mittel der Wahl.

Warum ist das aus meiner Sicht so? Ich bin absoluter Verfechter des eigenen Content. Nur das was ich mit Hilfe meiner eigenen Webseite bzw. meines eigenen Blogs veröffentliche, habe ich auch zu 100% und jeder Zeit voll im Griff. Hier kann ich bestimmen, was mit den Inhalten geschieht, auf Kommentare angemessen reagieren und habe quasi alles selber in der Hand.

Hinzu kommt, dass mindestens die eigene Webseite absolute Pflicht ist! Ohne das man als Einzelhändler diese Mindestanforderung erfüllt, wird das leider nichts mit der Digitalisierung und schon einmal gar nicht mit Social Media. Eigentlich wird das dauerhaft auch nichts mit dem eigenen Geschäft.

Ein Blog bedeutet Aufwand. Die Zeit für die Pflege und Erstellung der Inhalte muss man sich aber meiner Meinung nach nehmen. Wenn man diese Zeit selber nicht aufbringen kann, dann hilft ein gut eingewiesener Dienstleister gerne dabei, super Inhalte zu liefern. Das kostet allerdings wieder Geld (genau wie die eigene Webseite). Gut angelegt ist dieses Geld allemal. Und vielleicht überlegen Sie sich ja in diesem Zuge, die eine oder andere kleinere Veränderung an Ihrer Anzeigenstrategie in den Printmedien vorzunehmen. Das spart sehr oft Geld. Und wenn Sie es geschickt machen, ist ein Mix aus Printwerbung und Onlinestrategien wesentlich Wirkungsvoller!

Facebook

Also. Die eigene Webseite haben wir jetzt. Vielleicht auch einen kleinen Blog den wir recht regelmäßig mit Inhalten befeuern oder befeuern lassen. Gut so.

Nun stehen wir aber vor der Herausforderung, dass niemand weiß das wir eine Webseite und einen Blog haben. Um das zu ändern haben wir verschiedene Möglichkeiten. Der geschickte Einsatz von Facebook ist eine davon.

Im Social Media Leitfaden 2015 des Bitkom wird eher nicht explizit auf einzelne Kanäle eingegangen. Was aber sehr gut herausgearbeitet wurde, ist die Tatsache das jeder Kanal seine Eigenheit besitzt. Diese Eigenheiten betreffen die sinnvolle Anzahl täglicher Posts, die gewählte Ausdrucksweise, die Tatsache ob Mitarbeiter in die Kommunikation mit der eigenen Zielgruppe eingebunden werden usw.

Für den lokalen Einzelhändler ist das alles nicht so kompliziert. Ein Post am Tag reicht aus. Die Art wie mit der eigenen Zielgruppe “gesprochen” wird, haben Sie als Profi im Kundengespräch je schon lange für sich festgelegt. Also alles kein Hexenwerk.

Da im Grunde genommen jeder Einzelhändler an Privatkunden verkauft, ist es meiner Meinung nach völlig unstrittig das Facebook unerlässlich ist für die Kommunikation mit Ihren Kunden. Eine kleine Fanpage hilft Ihnen dabei, konkrete Angebote zu platzieren, mit Ihren Kunden in Kontakt zu bleiben, auf besondere Aktionen aufmerksam zu machen und so immer für den Kunden präsent zu sein.

Twitter

Das ist schon eher eine schwierige Frage. Denn meiner Meinung nach benötigt nicht jeder Einzelhändler einen Twitteraccount. Twitter wird in Deutschland von deutlich weniger Menschen genutzt als Facebook. Die dort vertretenen Menschen sind meist auch bei Facebook aktiv (so meine persönliche Beobachtung).

Eher Techniklastige Einzelhandelsunternehmen sollten auf jeden Fall einen Twitteraccount pflegen. Wenn Sie eher außergewöhnliche Dinge verkaufen, dann macht Twitter ebenfalls Sinn, da dort häufig Menschen anzutreffen sind, die ich nicht als “Mainstream” bezeichnen würde.

Und wie handhaben Sie Twitter nun am besten? 5 oder 6 Tweets am Tag. Eine gute Mischung aus interessanten Inhalten (selbst produziert oder von anderen geteilt) und ein bisschen “weicher” Content.
Durch die Beschränkung auf 140 Zeichen ist es nicht immer ganz einfach, den richtigen Ton zu treffen. Mit ein wenig Übung gelingt dies aber sehr gut.

Die Präsenz bei Twitter wird vor allem Ihrem eigenen Content auf dem eigenen Blog helfen. Gerade zu Anfang, wenn Google noch nicht die riesen Besuchermengen auf Ihre Webseite spült, gelingt es Ihnen mit Twitter und Co. sehr gut, Besucher auf sich aufmerksam zu machen!

Instagram

Verkaufen Sie Mode? Ist Ihre Zielgruppe eher jung? Haben Sie Ware im Angebot, die sich unter anderem durch ihr Aussehen gut verkaufen lässt?

Ihre Zielgruppe nutzt Instagram recht exzessiv. Also dürfen Sie das auch! Die Schlagzahl darf also gerne etwas höher sein. Aber seien Sie kreativ und bringen neue Ideen ins Spiel. Das ist hier besonders wichtig.
Um sich ein wenig zu orientieren, sollten Sie sich die Instagram Aktivitäten großer Modefirmen ansehen. Die machen echt gute Dinge mit Instagram und erreichen so eine sehr gute Wirkung.

Für Ihre eigenen Aktivitäten sollten Sie gut abwägen, ob Ihnen Instagram dabei hilft die Kommunikation mit Ihren Kunden zu verbessern. Wenn Ihre Zielgruppe dort vertreten ist, dann haben Sie eine wunderbare Chance die Sie unbedingt nutzen sollten.

Was mache ich denn am besten zuerst? Prioritäten für den lokalen Einzelhandel

Ganz einfach: Eigene Webseite und Blog, Facebook und dann die Entscheidung zwischen Twitter oder Instagram.

Genau in dieser Reihenfolge macht das absolut Sinn. Ich habe ja bereits deutlich gemacht, dass ich ein Verfechter des eigenen Contents bin. Das mögen andere Berater anders sehen. Ich aber eben nicht.

Erst wenn das eigene Grundgerüst steht und stimmt, machen weitere Aktivitäten Sinn. Mit Facebook und Co. führen Sie Ihrem eigenen Blog, besonders am Anfang, einige zusätzliche Besucher zu. Bis Google in Gang kommt und Sie in den Suchergebnissen gut positioniert sind ist das eine große Hilfe.

Dieser Punkt führt uns direkt zum nächsten.

Suchmaschinenmarketing und andere Onlinewerbung

Wenn wir über Social Media sprechen, dann sollten wir auch bezahlten Werbung nicht außen vor lassen. Macht es Sinn Google, Facebook und Co. dafür zu bezahlen, dort Werbung zu schalten? Die ganz klare Antwort: Es kommt drauf an!

Viele Faktoren spielen hierbei eine große Rolle. Nicht zuletzt Ihr Gesamtbudget für Social Media und Werbung im Netz. Wenn dieses Budget nach den bisher genannten Maßnahmen noch nicht erschöpft ist, dann machen bezahlte Werbeformen Sinn.

Sie sollten sich aber auch hier wieder sehr genau überlegen, wo Sie genau Werbung platzieren. Als Einzelhändler würde ich an Ihrer Stelle, Facebook ins Auge fassen. Aber die endgültige Entscheidung sollten Sie nach einer ausführlichen Beratung fällen!

Was lernen wir aus all dem?

In erster Linie: Social Media ist nicht wirklich kompliziert. Man muss nur machen. Wie immer im Leben.

Wir lernen aber auch, dass Beratung und vor allem Unterstützung beim tun nicht verkehrt sein werden. Ob Sie diese Beratung nun von extern einkaufen oder direkt einen Ihrer Mitarbeiter qualifizieren bzw. einen qualifizierten Mitarbeiter einstellen. Das ist egal.

Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken über das mögliche Budget. Was geben Sie heute für sämtliche Werbeformen aus? Ist das in dieser Form notwendig und zeitgemäß? Macht es Sinn, teile des Budget aus Online zu verlagern? (JA!)

Wenn Sie Ihr Budget kennen, dann legen Sie los. Und lassen Sie sich nicht verunsichern: Die ersten Schritte können Sie mindestens alleine gehen. Wenn Ihre eigene Webseite steht und Sie evtl. mit dem bloggen angefangen haben, können Sie sich immer noch überlegen mit wem Sie die weiteren Schritte gehen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann suchen Sie sich direkt einen Berater der Ihnen beim selber machen zur Seite steht. Eva Ihnenfeldt und ich helfen Ihnen da sehr gerne weiter und haben die Erfahrung gemacht, dass einige Stunden Strategieplanung Gold wert sind und bei der erfolgreichen Umsetzung für Ihr Einzelhandelsgeschäft viel Zeit, Mühe und Arbeit ersparen.

Soweit also meine Rückschlüsse aus dem Social Media Leitfaden 2015 des Bitkom. Selber lesen wird Ihnen aber nicht erspart bleiben 😉 …


Die Berater – Social Media im Vertrieb – Die B2B-Xing-Vertriebsstrategie – Veranstaltung am 27.10.2015 im ePort Dortmund

Social-Media-im-Vertrieb-1024x768In den letzten Wochen beschäftigen wir uns hier bei den SteadyNews zunehmens damit, Social Media und klassischen Vertrieb miteinander in Verbindung zu bringen. Wir möchten deutlich machen, dass Social Media nicht nur Marketing oder reine Kommunikation ist, sondern auch für die Kundenakquise erfolgreich genutzt werden kann. Jeder der also neue Kunden sucht, kann von unseren Beiträgen dazu profitieren. Am 27.10. geht das sogar in Form einer wirklich super interessanten Veranstaltung: “Die B2B-Xing-Vertriebsstrategie”.

Gleich vorweg: Tickets gibt es hier. Mitglieder von KmU Digital (dem Unternehmernetzwerk im digitalen Wandel) zahlen 10,00 € zzgl. MwSt. und Gebühren. Alle anderen Besucher zahlen 20,00 € zzgl. MwSt. und Gebühren.
Im Ticketpreis eingeschlossen sind auch das Essen und Getränke.

Am 27.10.2015 möchten wir also mit einer neuen Veranstaltungsreihe starten. Was wir uns genau dabei denken, wie wir diese Reihe in Zukunft gestalten werden und welche Ziele wir für unsere Teilnehmern erreichen möchten, dass erfahren Sie ab dem 09.10.2015 in einem weiteren Beitrag.

Für den 27.10.2015 konnten wir mit Jasmin Wichert einen echten Social Media Vertriebsprofi als Hauptrednerin gewinnen. Sie wird uns in Ihrem Impulsvortrag innerhalb von 25 Minuten eine zielorintierte und erfolgreich erprobte Vertriebsstrategie über Xing erläutern. Im Anschluss an den 25 Minuten dauernden Vortrag, haben alle Teilnehmer die Möglichkeit Fragen zu stellen und das Thema gemeinsam mit Jasmin Wichert, Eva Ihnenfeldt und Dennis Arntjen zu vertiefen.

Der Ablauf am 27.10. gestaltet sich wie folgt:

18.00 – 18.30 Uhr Alle Teilnehmer tragen sich mit ihrem Namen, einem individuellen Satz und einer Visitenkarte auf der Pinnwand ein. Jeder erhält einen farbigen Klebepunkt und geht an einen Stehtisch mit dieser Farbe – so werden erste Kontakte geknüpft.

18.30 – 18.45 Uhr News-Block mit Dennis Arntjen und Eva Ihnenfeldt.

18.45 – 19.00 Uhr Session-Vorstellungsrunde – Mutige sind willkommen!

19.00 – 19.30 Uhr Experten-Vortrag mit Jasmin Wichert: „Wie man mit einer professionellen Xing Vertriebsstrategie Kunden gewinnen kann“

19.30 – 19.45 Uhr Frage und Antwortrunde. Dazu schreiben während des Vortrags die Teilnehmer Fragen auf Karten. Dennis Arntjen und Eva Ihnenfeldt stellen Jasmin diese Fragen und gehen in die Tiefe

19.45 – 20.30 Uhr Essen und Netzwerken – erinnern Sie sich noch an die ersten Kontakte von den „Farbtischen“? Vielleicht kann man das Gespräch fortsetzen?

20.30 – 21.15 Uhr Sessionrunden. Falls ein Sessiongeber etwas mit Powerpoint präsentieren möchte, bitte unbedingt einen Beamer mitbringen! Flipchartpapier und Stifte stellen wir

21.15 – 22.00 Uhr Ausklang

Ab 20.30 h wünschen wir uns viele Beiträge unserer Gäste. In den Sessions – kleinen Runden in denen Sie als Spezialisten ein Thema vorstellen und den Teilnehmern so wichtiges Wissen vermitteln – haben alle Teilnehmer die Möglichkeit Themen des digitalen Wandels zu behandeln und so in einer offenen und produktiven Runde Dinge zu erlernen. Ein paar Details zu Sessions im Allgemeinen finden Sie auch im bereits verlinkten Beitrag zur neuen Veranstaltungsreihe.