Ruhrgebiets-Startup finden

Die Startup-Szene im Rurhgebiet fasziniert mich seit einigen Jahren. Besonders die tolle Entwicklung, die durch Menschen wie Carmen Radeck von Ruhrgründer.de, unsere Mitorganisatoren beim Startup Kickern Dörte und Tim Schabsky vom Work Inn, die verschiedenen Akteure in den Wirtschaftsförderungen oder die vielen ungenannten und ungezählten kleinen und großen Initiativen getrieben wird, begeistert mich.

Was mir persönlich und sehr vielen meiner Gesprächspartner aus kleinen und großen Unternehmen fehlt, ist ein guter Überblick über die aktuell aktiven Startups. Auch die Entwicklung der Startup-Szene im Ruhrgebiet ist nicht gut dokumentiert. Wir haben alle irgendwie das Gefühl, dass wir uns auf einem guten Weg befinden. Gefühlt entstehen jeden Tag 10 neue Startups. Das Thema scheint absolut präsent zu sein und die Bemühungen vieler Akteure zeigen positive Effekte. Meinen wir. Aber wissen wir das auch ganz genau?

Wie viele Startups gibt es überhaupt im Ruhrgebiet?

Diese Frage habe ich persönlich mir schon sehr oft gestellt. Ich weiß es nicht. Und ich glaube, das auch sonst niemand diese Frage mit Sicherheit und auf Grundlage klarer Fakten beantworten kann. Sind es 50, 100, 200 oder noch mehr?

Wenn wir alle schon nicht wissen wie viele Startups es genau im Ruhrgebiet gibt, dann fällt die Antwort auf Fragen nach der Entwicklung der Startup-Szene noch viel schwerer. Weiß irgendwer in welchen Branchen und mit welchem Kundenfokus die Startups im Ruhrgebiet unterwegs sind? Kann uns irgendjemand sagen, wie viele Frauen gründen oder wie alt die Startups im Ruhrgebiet durchschnittlich sind? Bekommen alle Startups im Ruhrgebiet die Aufmerksamkeit die sie verdienen oder kann man da noch etwas tun?

Diesen Fragen möchten wir auf den Grund gehen. Darum haben wir die Startup Datenbank Startupsruhr.de ins Leben gerufen.

Wen interessiert denn welche Startups es gibt?

Andere Startups. Entscheider in Konzernen. Innovationsbeauftragte. Inhaber mittelständischer Unternehmen. Investoren. Wirtschaftsförderer. Politiker.

Das ist nur ein kleiner Auszug aus der Liste derjenigen die sich für die Startup-Szene des Ruhrgebiets interessieren. Die Motivation, mehr über Ruhrgebiets-Startups zu erfahren und einen besseren Überblick darüber zu bekommen was im Ruhrgebiet in Sachen Startups eigentlich los ist, fällt je nach Person und Position vollkommen unterschiedlich aus.

Der Innovationsbeauftragte möchte gerne mit geeigneten Startups Kooperationen schließen. Wirtschaftsförderer möchten wissen, was in “ihrer” Stadt ganz konkret los ist. Andere Startup-Gründer suchen junge Unternehmer die ähnliche Herausforderungen zu meistern haben um sich mit ihnen auszutauschen. Politiker wollen einen Überblick über die Entwicklung der Startup-Szene gewinnen.

Unser Ziel ist es, den allen gemeinsamen Wunsch nach mehr Transparenz Rechnung zu tragen. Dazu stellen wir jedem Startup einige wichtige Fragen und stellen die Antworten gut aufbereitet in Startup-Profilen zur Verfügung. Als Besucher von StartupsRuhr.de kann man nach diesen Informationen suchen und entsprechende Filter setzen. So bekommt jeder Besucher genau den Überblick den er für sein Anliegen braucht. Wir sind davon überzeugt, dass so die notwendige Transparenz geschaffen wird.

Transparenz erhöhen

Neben den übersichtlichen Startup Profilen, präsentieren wir regelmäßig interessante Startups in Form von kurzen Interviews. Mit den Antworten auf unseren Fragen, können sich alle interessierten Besucher einen noch tieferen Einblick in das jeweilige Startup verschaffen.

Transparenz in Form einer zentralen Anlaufstelle mit allen Startups aus dem Ruhrgebiet ist das oberste Ziel. Jedes einzelne Startups hat die Möglichkeit sich umfangreich zu präsentieren. Die meisten der abgefragten Daten stellen wir vollkommen frei zugänglich da. Nur vereinzelte Daten zur Finanzierung und das Pitchdeck des jeweiligen Startups geben wir erst später und nur an registrierte User frei.

Transparenz schaffen wir aber nicht nur auf der Ebene der einzelnen Startups. Wir stellen in Zukunft außerdem Zahlen und Daten in übersichtlicher Form zur Verfügung. So kann sich in Zukunft jeder der sich dafür interessiert, alle Fragen nach der Startup Szene im Ruhrgebiet selber beantworten.

Warum eine Datenbank die regional eingeschränkt ist?

Wir sind Ruhrgebiets-Enthusiasten und selber in der Startup Szene des Ruhrgebiets tief verankert. Weil wir jeden Tag erleben, wie intensiv die Szene sich vernetzt und wie stark sie sich weiterentwickelt, glauben wir das ein hoher Grad an Vernetzung innerhalb der Szene eines der Erfolgskriterien für das funktionieren einer solchen Datenbank ist.

Wir haben uns beispielhaft viele andere Datenbanken angesehen und stellen immer wieder fest, dass sich dort eine große Zahl an “Karteileichen” findet. Das ist schade, weil so kein genaues Bild entsteht. Suchende finden oftmals Daten zu Startups die es nicht mehr gibt oder die vorhandenen Daten spiegeln nicht das tatsächliche Bild der angezeigten Startups wieder.

Wenn sich die Betreiber solcher Datenbanken intensiver mit den eingetragenen Startups befassen könnten, wäre die Zahl der Karteileichen sicherlich geringer. Denn dann würden viele Dinge direkt im Alltag auffallen und man könnte entsprechende Datenpflege betreiben.

Wir glauben, dass wir dies ein Stück weit leisten können, weil wir viel im Ruhrgebiet unterwegs sind und immer sehr schnell von Neuigkeiten erfahren. So können wir aktiv eingreifen wenn Daten nicht mehr aktuell sind und erreichen so eine bessere Datenqualität.

Ein weiterer Grund aus dem ein regionaler Ansatz für uns Sinn macht, ist die Tatsache das das Ruhrgebiet mit seinen vielen großen Städten immer vor der Herausforderung steht, keine einheitliche Herangehensweise an den Umgang mit Startups zu haben. Bei der Entwicklung einer entsprechenden gemeinsamen Strategie, kann ein Überblick über die gesamte Szene helfen. So sieht jeder der sich dafür engagiert den wirtschaftlichen Erfolg des Ruhrgebiets durch die Ansiedlung innovativer Unternehmen zu fördern, wie der Stand der Dinge ist und wo besonders hohes Erfolgspotential besteht.

Startups besser vernetzen

Nicht zuletzt spricht auch die Vernetzung der Startups untereinander für einen regionalen Ansatz. Es ist leichter sich mit innovativen jungen Unternehmern auszutauschen wenn man weiß das diese “um die Ecke” sitzen. Ein solcher Austausch erleichtert die Gründung und die Entwicklung des eigenen Geschäfts. Vielleicht hat schon einmal ein anderer Unternehmer ähnliche Herausforderungen gehabt wie ich sie selber aktuell habe.
In Zukunft werden wir Funktionen implementieren die genau diesen Ansatz verfolgen. Startups können dann also andere Unternehmer finden die aktuell oder kürzlich vor ähnlichen Herausforderungen gestanden haben. Eine hervorragende Möglichkeit, Herausforderung zu lösen und schneller vorwärts zu kommen.

Startupsruhr.de als zentraler Informationspunkt

Neben den Einträgen in der Datenbank auf Startupsruhr.de und den Interviews mit den Gründern der eingetragenen Startups, dienen uns unsere Onlinemagazine Ruhrgründer.de und SteadyNews.de als Stimme für die Startup Szene des Ruhrgebiets und die Digitalisierung des Mittelstands.

Ergänzend zu diesen interessanten Angeboten, starten wir in den nächsten Wochen einen Startupsruhr.de Podcast. Dieser richtet sich an alle Gründer und Unternehmer im Ruhrgebiet. Wir werden Startups ausführlich vorstellen, interessante Persönlichkeiten aus der Startup-Szene und erfolgreiche Unternehmer nach ihren Geheimnissen und Erfahrungen befragen, Experten für die Digitalisierung ausquetschen und Mittelständler nach ihren Rezepten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Startups fragen.

So entsteht im Zusammenspiel der beiden Onlinemagazine und der Startup Datenbank Startupsruhr.de ein zentraler Informationspunkt für alle Dinge die im Ruhrgebiet in Sachen Digitalisierung und Startup-Entwicklung passieren.

 

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